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Champions League-Sieger 2013: Internationale Presse feiert "König Robben"

Er war schon fast verkauft, da wurde er in Wembley zum Helden. Arjen Robben war der Sieggarant des FC Bayern im Finale der Champions League. Nicht nur die heimische Presse überschüttete ihn mit Lob.

Den großen silbernen Henkelpott wollte er am liebsten gar nicht mehr loslassen. Arjen Robben wurde im Champions League-Finale in Wembley zum "Man of the match". Er bereitete die 1:0-Führung durch Mario Mandzukic vor und erzielte kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 2:1.

In den Niederlanden wurde der Bayern-Siegtorschütze gefeiert. "Wunderbar!!", titelte De Telegraaf auf Deutsch. "Endlich darf Arjen Robben seinen ersten großen internationalen Hauptgewinn empor heben." Die tschechische Zeitung "Sport" schrieb: "Robben - Aus dem Stümper ist ein König geworden." In Italien stellte die "Gazetto dello Sport" fest: "Robben vom Ausgemusterten zum Helden. Wer will Robben jetzt noch verkaufen?"

Robben selbst konnte sein Glück kaum fassen und befand nach dem Spiel: "Das bedeutet mir sehr viel. Ich kann es eigentlich noch gar nicht fassen. Da sind so viele Emotionen, das ist unglaublich. Das ist wie im Traum!"

Und nach diesem Triumph sowie nach Rekorden en masse in der Bundesliga soll jetzt das erste Triple einer deutschen Mannschaft her. Für die eigene Vita - und zum krönenden Abschluss für den hoch geschätzten Trainer Jupp Heynckes.

jat/DPA / DPA

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