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Partie in Babelsberg: Cottbusser Nazi-Fans provozieren beinahe Spielabbruch

Sie zeigten den Hitlergruß und versuchten, den Platz zu stürmen. Nach Ausschreitungen von Energie-Cottbus-Fans beim Regionalligaspiel gegen den SV Babelsberg hagelte es 19 Strafanzeigen gegen die rechtsextremen Fußballanhänger.

Fans SV Babelsberg

Fans des SV Babelsberg, hier 2016 beim Pokalspiel gegen Freiburg 

Diese Fans dürften Energie Cottbus noch einigen Ärger bereiten. Beim Regionalligaspiel gegen den SV Babelsberg riefen einige von ihnen "Arbeit macht frei, Babelsberg 03" oder "Zecken, Zigeuner und Juden". Sie zeigten den Hitlergruß und versuchten, den Platz zu stürmen. 19 Strafanzeigen sind nach der Partie, die 2:1 für die Gastgeber in Potsdam ausging, aufgenommen worden. Sie lauten unter anderem auf Landfriedensbruch, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, wie die Polizei mitteilte.

Cottbus-Fans mit Stadionverbot


Wie sich die Anzeigen unter den jeweiligen Fanlagern aufteilen, blieb unklar. Obwohl wenn die Ausschreitungen von Cottbusser Fans ausgingen, hatten auch Anhänger von Babelsberg versucht, auf das Spielfeld zu gelangen. Die Schiedsrichter waren kurz davor, die Begegnung abzubrechen, zweimal unterbrachen sie sie für mehrere Minuten. Einige der rechtsextremen Cottbusser Fans haben in Cottbus bereits Stadionverbot, wie die "Potsdamer Neusten Nachrichten" schreiben.


nik/DPA

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