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Instagram-Post Fußballer Astori plötzlich verstorben: Buffons bewegender Abschiedsbrief an seinen "Asto"

Gianluigi Buffon
Gianluigi Buffon nimmt Abschied von Davide Astori. Auf Twitter schreibt er: "Du warst einer der besten Sportler, die ich je getroffen habe."
© Antonio Calanni/AP/DPA
Nach dem plötzlichen Tod des erst 31-jährigen Nationalspielers Davide Astori herrscht im italienischen Fußball Fassungslosigkeit. Besonders emotional verabschiedet sich Torwartlegende Gianluigi Buffon.

Der italienische Fußball steht unter Schock: Am Wochenende ist Davide Astori, italienischer Nationalspieler und Kapitän des AC Florenz, völlig überraschend in Udine verstorben. Astoris Mannschaftskollegen fanden ihren toten Kapitän am frühen Morgen in seinem Hotelzimmer, nachdem er nicht zum Frühstück gekommen war. In Udine sollte Florenz am Sonntag gegen einen lokalen Club antreten. Der Oberstaatsanwalt bestätigte, dass der 31-jährige Astori einen Herzstillstand erlitten hatte. 

Der unerwartete Tod Astoris löste Fassungslosigkeit in Italien aus. Der italienische Fußballverband sagte alle Sonntagsspiele der Serie A und der Serie B ab. Fußballstar Francesco Totti schrieb auf Facebook: "Ich fühle mit der Familie und den Freunden." Besonders emotional verabschiedete sich Italiens Torwartlegende Gianluigi Buffon. 

Buffon: "Deine kleine Tochter hat es verdient"

Normalerweise äußere er sich in der Öffentlichkeit nicht zu anderen Personen, schrieb der langjährige Torhüter der italienischen Nationalmannschaft auf Twitter. Denn: "Die Schönheit und die Einzigartigkeit der Beziehungen, die gegenseitige Wertschätzung und die Zuneigung sollten nicht von jenen instrumentalisiert werden können, die nicht das Feingefühl besitzen, solche Bindungen zu respektieren." Bei Astori, den Buffon liebevoll "Asto" nennt, müsse er allerdings eine Ausnahme machen. "Vor allem deine kleine Tochter hat es verdient, zu wissen, dass ihr Papa in jeder Hinsicht eine durch und durch anständige, eine großartige Person war." 

Ciao caro Asto, difficilmente ho espresso pubblicamente un pensiero riguardo una persona, perché ho sempre lasciato che la bellezza e l'unicità di rapporti, di reciproca stima e affetto, non venissero strumentalizzati o gettati in pasto a chi non ha la delicatezza per rispettare certi legami. Nel tuo caso, sento di fare un'eccezione alla mia regola, perché hai una moglie giovane e dei familiari che staranno soffrendo,ma soprattutto la tua piccola bimba, merita di sapere che il suo papà era a tutti gli effetti una PERSONA PERBENE.....una GRANDE PERSONA PERBENE....eri l'espressione migliore di un mondo antico, superato, nel quale valori come l'altruismo, l'eleganza, l'educazione e il rispetto verso il prossimo, la facevano da padroni. Complimenti davvero, sei stata una delle migliori figure sportive nella quale mi sono imbattuto. R.I.P. Il tuo folle Gigi.

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An Astori gerichtet, schrieb Buffon weiter: "Du warst der Ausdruck für eine vergangene Zeit, in der Werte wie Selbstlosigkeit, Eleganz, Erziehung und Respekt vor dem Anderen dominierten. Mein aufrichtiges Kompliment, du warst einer der besten Sportsmänner, die ich je getroffen habe. R.I.P." Buffon schloss seinen Tweet mit den Worten: "Dein verrückter Gigi."

"Es ist seltsam, dass das ohne Vorwarnung einem Profi passiert, der unter so genauer Beobachtung steht", sagte Antonio De Nicolo, der Staatsanwalt von Udine, nach Astoris plötzlichem Tod. Doch der überraschende Tod eines Fußballprofis ist kein Novum - meist geschahen die Unglücke während einer Begegnung oder im Training. Kameruns Nationalspieler Marc-Vivien Foe (28) kollabierte in Lypin im Halbfinale um den Confederations Cup gegen Kolumbien aufgrund plötzlichen Herzversagens. Während eines Trainingslager 2009 starb der Kapitän von Espanyol Barcelona, Dani Jarque (26). 1998 erlitt Jenas Zweitliga-Profi Axel Jüptner (28) einen Herzinfarkt und starb. Ursache war eine unerkannte Herzmuskelentzündung. 

pg mit Agenturmaterial

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