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DFB-Pokal: Bayern trifft wieder auf St. Pauli

Der DFB-Pokal beginnt mit einem Klassiker: Der FC Bayern München wurde im ersten Spiel dem Regionalligisten und Pokalschreck St. Pauli zugelost. Auch Pirmasens und Thannhausen erwarten namhafte Gäste.

Schon in der ersten DFB-Pokal-Runde kommt es zur Neuauflage der letzten Halbfinal-Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Bayern München. Nationalspielerin und Bundesliga-Torschützenkönigin Conny Pohlers bescherte dem Hamburger Kiez-Club bei der Auslosung der 32 Begegnungen für die Auftaktrunde am 9./10. September erneut ein großes Spiel.

"Das ist ein Glückslos. Das bringt dem Verein Segen", sagte Vereins-Präsident Corny Littmann unmittelbar nach der Auslosung. "Wir sind fest davon überzeugt, dass wir in die nächste Runde einziehen."Der Nord-Regionalligist hatte im letzten Pokalwettbewerb vor dem Ausscheiden gegen Rekordmeister Bayern unter anderem die Bundesligisten Hertha BSC Berlin und Werder Bremen besiegt.

Große Lose zogen auch der schwäbische Landesligist TSG Thannhausen mit Borussia Dortmund, der FK Pirmasens mit Werder Bremen. Die Stuttgarter Kickers erwarten wie im Vorjahr den Hamburger SV. "Die kann man schlagen", sagte Trainer Robin Dutt, dessen Team das letzte Duell mit 1:5 verloren hatte. Finalist Eintracht Frankfurt muss beim Zweitliga-Absteiger Sportfreunde Siegen antreten.

Finale am 26. Mai 2007

Die zweite Pokal-Hauptrunde wird am 24./25. Oktober 2006 ausgespielt. Das Achtelfinale wird am 19./20. Dezember 2006 ausgetragen. Die weiteren Termine: Viertelfinale am 27./28. Februar 2007, Halbfinale am 17./18. April 2007, Finale am 26. Mai 2007 in Berlin.

Bei der Auslosung zur ersten Runde wurde aus zwei Töpfen gezogen. Den einen Topf bildeten die 18 Bundesligisten der abgelaufenen Saison sowie die 14 bestplatzierten Zweitliga-Vereine der letzten Saison. Im anderen Topf lagen die Lose der vier Absteiger der abgelaufenen Spielzeit der 2. Bundesliga, die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der abgelaufenen Spielzeit in den Regionalligen Süd und Nord sowie von 24 Amateur-Clubs der Saison 2005/2006. Diese 32 Vereine hatten automatisch Heimrecht.

DPA / DPA

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