DFB-Pokal Lautern, Werder und Leverkusen im Halbfinale


Der SV Werder Bremen, Bayer Leverkusen und der 1. FC Kaiserslautern sind Rekord-Cupsieger FC Bayern München ins Halbfinale des DFB-Pokals gefolgt.

Der SV Werder Bremen, Bayer Leverkusen und der 1. FC Kaiserslautern sind Rekord-Cupsieger FC Bayern München ins Halbfinale des DFB-Pokals gefolgt. Die Hanseaten gewannen beim Bundesliga-Konkurrenten 1860 München mit 4:1 nach Verlängerung. Jeweils das Elfmeterschießen benötigten Bayer und der 1. FCK, um in die Runde der letzten Vier vorzustoßen. Leverkusen setzte sich beim Regionalligisten SpVgg Unterhaching nach dem 2:2 nach Verlängerung mit 5:4 durch, die Pfälzer behaupteten sich nach dem 3:3 nach 120 Minuten beim VfL Bochum vom Elfmeterpunkt mit 4:3.

Charisteas und Klasnic trafen für Werder

Bei dichtem Schneetreiben im Olympiastadion rissen Angelos Charisteas (93./120.) und Ivan Klasnic (105.) die Münchner «Löwen» mit ihren Toren aus allen Pokal-Träumen. Erst fünf Minuten vor Schluss hatte der eingewechselte Klasnic die Führung der Sechziger durch Benjamin Lauth (80.) wettgemacht und dem SV Werder die Verlängerung gesichert. Während der viermalige Pokalsieger von der Weser nach drei Jahren wieder die Runde der letzten Vier erreichte, verpasste 1860 die Chance, erstmals seit 1967 wieder in die Vorschlussrunde einzuziehen.

Butt rettete Leverkusen

Jörg Butt rettete Leverkusen gegen «Angstgegner» Unterhaching den Sieg und seinem Trainer Klaus Toppmöller vorerst den Job. Der Torhüter hielt im Elfmeterschießen zunächst gegen Darlington Omodiagbe und verwandelte den entscheidenden Elfmeter anschließend selbst. Der Brasilianer Franca (19.) und Carsten Ramelow (49.) hatten für den Cupgewinner von 1993 und Finalisten des Vorjahres vor 6500 Zuschauern im Hachinger Sportpark die ersten beiden Tore erzielt. Für den Spitzenreiter der Regionalliga Süd trafen Angelo Vaccaro (46.) und Goran Sukalo (63.) zum 2:2.

Wiese hält zwei Elfmeter

Den von Millionen-Schulden geplagten Lauterern blieb dank der Nervenstärke von Tim Wiese die Einnahmequelle DFB-Pokal erhalten. Dank zweier vom Torhüter gehaltener Schüsse gewannen die Pfälzer mit 4:3 im Elfmeterschießen beim VfL Bochum und zogen zum insgesamt zehnten Mal ins Halbfinale ein. Vor 22 199 Zuschauern im Ruhrstadion hatten sich beide Teams nach 120 dramatischen Minuten 3:3 (2:2, 2:2) getrennt. Drei Tore von Vratislav Lokvenc (22./27./102.) reichten den abstiegsbedrohten Pfälzern nicht zum vorzeitigen Erfolg, weil nach Frank Fahrenhorsts (8.) Führung Thomas Reis (33.) und Thomas Christiansen (105./Foulelfmeter) jeweils für die Bochumer ausgleichen konnten.


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