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EM-Qualifikation: Esswein ballert U21-Junioren zum Sieg

Die deutschen U21-Junioren haben einen großen Schritt in Richtung EM-Endrunde gemacht. Beim vermeintlich stärksten Qualifikations-Gruppengegner Weißrussland siegte die Adrion-Truppe durch ein Tor des Nürnbergers Alexander Esswein.

Die deutschen U-21-Fußballer haben ihren Erfolgskurs fortgesetzt und einen weiteren Schritt Richtung Europameisterschaft 2013 gemacht. Die Mannschaft von Trainer Rainer Adrion gewann am Dienstagabend in Borissow mit einem 1:0 (1:0) gegen Weißrussland auch ihr drittes EM-Qualifikationsspiel und führt die Tabelle der Gruppe 1 souverän mit neun Punkten an. Vor 3000 Zuschauern im Gorodskoi-Stadion erzielte der Nürnberger Alexander Esswein (29.) den Treffer für die deutsche Mannschaft. Die nächsten beiden Qualifikationsspiele finden am 6. Oktober in Ingolstadt gegen Bosnien und am 10. Oktober in San Marino statt.

In Ilkay Gündogan, Sebastian Rudy und Tony Jantschke, der diesmal links verteidigte, kehrten drei Stammspieler in die Startformation zurück, so dass Adrion seine derzeit beste Elf ins Rennen schicken konnte. Allerdings musste der Coach schon nach sieben Minuten umstellen, da Innenverteidiger Sebastian Neumann mit einer Mittelfußverletzung ausgewechselt werden musste und Lasse Sobiech seinen Part übernahm.

Gegen die sehr tief stehende weißrussische Elf diktierte das DFB-Team das Geschehen und suchte vor allem über die Außenpositionen seine Chancen. Die Gastgeber warteten geduldig auf ihre Konterchancen, um plötzlich nach vorne zu stoßen. Torchancen boten sich auf beiden Seiten zunächst kaum.

Ein Distanzschuss von Gündogan (25.) verfehlte das Tor noch knapp. Vier Minuten später machte es Esswein besser: Nach einer langen Flanke von Rudy traf der Nürnberger vom linken Strafraumeck mit rechts zur 1:0-Führung für die deutsche Mannschaft. Kapitän Lewis Holtby scheiterte ebenfalls mit einem Distanzschuss, Mittelstürmer Pierre-Michel Lasogga verfehlte das Ziel mit einer Direktabnahme knapp.

Die Gastgeber erhöhten im zweiten Abschnitt ihre Offensivbemühungen, ermöglichten der DFB-Elf aber so auch Raum für weitere Möglichkeiten. Der gefährliche Esswein und Holtby sorgten immer wieder für Gefahr im Strafraum der Gastgeber, die insgesamt großen Respekt vor der deutschen Mannschaft zeigten und sich selbst kaum eine nennenswerte Torchance erspielten.

kbe/DPA

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