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Europa League Atletico gewinnt 3 -1 bei Lazio - United feiert Comebacksieg


Es sollte ein internationaler Abend des Wiedersehens sein: Allerdings dürfte sich in Rom nur Diego über ein Wiedersehen mit seinem alten Werder-Mitspieler Miroslav Klose gefreut haben. Und auch Ajax Begeisterung über Manchester Uniteds ersten Europa-League-Auftritt nach 17 Jahren hielt sich in Grenzen.

Für Lazio Rom ist das Achtelfinale in der Europa League in weite Ferne gerückt. Im Hinspiel der ersten K.o.-Runde setzte es eine 1:3 (1:2)-Heimpleite gegen Atlético Madrid. Das Rückspiel in der kommenden Woche wird für Lazio damit zur kaum lösbaren Aufgabe.

Miroslav Klose brachte Lazio zwar nach 18 Minuten in Führung, als er einen Abpraller aus acht Metern im Gäste-Tor versenkte. Doch angeführt vom früheren Bundesliga-Star Diego schlug Atlético umgehend zurück. Adrian (25.) und Falcao (37.) drehten noch vor der Pause die abwechslungsreiche Partie. Erneut Falcao (63.) erhöhte dann sogar auf 3:1.

United feiert Comebacksieg in Amsterdam

Mit einem 2:0 (0:0) bei Ajax Amsterdam hat Manchester United die Ambitionen bei einem seltenen Auftritt in der Europa League unterstrichen. Ashley Young (59.) und Javier Hernandez (84.) sorgten für die Tore, die dem Team von Sir Alex Ferguson einen gute Ausgangsbasis für das Rückspiel bescheren.

Dabei begab sich United auf sehr ungewohntes Terrain und hoffte, die Geister der Vergangenheit zu vertreiben: In der Saison 1995/96 hatten sich die Red Devils zuletzt in der zweiten europäischen Klasse, damals noch UEFA Cup genannt, aufgehalten. Dies allerdings erfolglos, nach einer Nullnummer bei Rotor Wolgograd gab es nach einem 2:2 im heimischen Old Trafford das Aus in der ersten Runde.

Die beiden einzigen Spieler, die sich neben Sir Alex noch daran erinnern konnten, waren nicht von Beginn an dabei. Paul Scholes musste dem wiedergenesenen Tom Cleverly weichen, Ryan Giggs fand sich erst gar nicht im Aufgebot wieder. Und auch auf die Mitreise von Kapitän Patrice Evra wurde verzichtet. Dies war auch der Tatsache geschuldet, dass die Vorkommnisse um Liverpools Luis Suarez, einem ehemaligen Ajax-Liebling, den Franzosen stark mitgenommen hatten.

Erst null, dann zwei

Die erste Halbzeit in der Amsterdam Arena wurde zwar intensiv geführt, die großen Strafraumszenen ließen jedoch zu wünschen übrigen. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, konnte diese Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen und bestätigten damit die europäische Torabschlussschwäche. Hatten sie doch in sechs der letzten acht internationalen Spiele nicht treffen können. Für ein wenig Aufregung und Pfiffe der Amsterdamer Anhänger sorgte Rio Ferdinand eine Minute vor dem Pausenpfiff, als der United-Verteidiger Miralem Sulejmani im Strafraum foulte.

Erst nach 59 Minuten schienen sich die Red Devils an die ungewohnte Europa-League-Luft gewöhnt zu haben, Ashley Young nutzte seine Freiheit im Ajax-Strafraum und brachte den Ball aus zehn Metern über die Linie. Sechs Minuten vor dem Ende schlossen Javier Hernandez und Wayne Rooney einen Konter mit einem Doppelpass ab, der Mexikaner hatte wenig Mühe den Endstand zu markieren, der sogar ein Unentschieden im Old Trafford, wie damals gegen Wolgograd, zum Weiterkommen  zulässt.

Salzburg vor dem Aus

Fast schon ausgeschieden ist als letzter österreichischer Vertreter der FC Salzburg nach einer 0:4-Heimpleite gegen Metalist Kharkiv aus der Ukraine. Legia Warschau und Sporting Lissabon trennten sich 2:2, der AZ Alkmaar gewann 1:0 gegen den RSC Anderlecht. Im ersten Spiel des Abends hatte Lokomotive Moskau den spanischen Vertreter Athletic Bilbao 2:1 bezwungen.

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