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Europa League: Wolfsburg geht unter, Mönchengladbach rettet Punkt

Für den VfL Wolfsburg war im ersten Spiel der Europa League nichts gegen den FC Everton zu holen. Borussia Mönchengladbach dagegen erkämpfte sich ein Unentschieden.

Der VfL Wolfsburg hat bei seinem Comeback auf der europäischen Fußball-Bühne nach viereinhalb Jahren bitteres Lehrgeld gezahlt. Mit dem 1:4 (0:2)-Debakel beim FC Everton legten die Niedersachsen zum Abschluss der deutsch-englischen Europacup-Woche einen kapitalen Fehlstart in der Europa League hin. Nach dem Eigentor von Keeper Diego Benaglio, der in der 15. Minute einen Schuss von Steven Naismith unglücklich ins eigene Tor lenkte, besorgten Seamus Coleman (45.+1), Leighton Baines (47./Foulelfmeter) und Kevin Mirallas (89.) den K.o. der Wölfe, die sich vor 33.000 Zuschauern im Goodison-Park zu viele Fehler leisteten und erst in der vierten Minute der Nachspielzeit durch Ricardo Rodriguez zum Ehrentor kamen. Damit steht der VfL am 2. Oktober gegen den OSC Lille schon unter Zugzwang.

Unrühmliche Begleiterscheinung der Auftaktpartie der Gruppe H waren Handgreiflichkeiten einiger Wolfsburger Fans mit Ordnern und Polizisten. Mehrere Anhänger des VfL wurden abgeführt. Es dauerte minutenlang, ehe sich die Situation wieder beruhigt hatte.

Gladbach mit Unentschieden

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat zum Auftakt der Europa League einen Heimsieg verpasst. Gegen den spanischen Erstligisten FC Villarreal kamen die Gladbacher in ihrem ersten Gruppenspiel nur zu einem 1:1 (1:0). Vor 39.128 Zuschauern im Borussia-Park brachte Patrick Herrmann die Gastgeber in der 21. Minute zunächst in Führung. Kurz nach seiner Einwechslung erzielte der Nigerianer Ikechukwu Uche (68.) den letztendlich verdienten Ausgleich für die Spanier. Im nächsten Spiel der Gruppe A treffen die Gladbacher in zwei Wochen auf den FC Zürich und bekommen es dann mit Apollon Limassol zu tun.

nik/DPA / DPA

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