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Aus "Todesangst": Ex-Bayern-Spieler Douglas Costa beichtet Spielmanipulation

Der ehemalige Bundesliga-Spieler Douglas Costa hat in einem Interview gestanden, vor neun Jahren bewusst ein Fußballspiel manipuliert zu haben. Durch die absichtliche Niederlage entschied seine Mannschaft damals die brasilianische Meisterschaft. 

Douglas Costa im Trikot des FC Bayern

Der Brasilianer Douglas Costa spielte von 2015 bis 2017 für den FC Bayern München. Nun sprach er über ein düsteres Kapitel seiner Fußballkarriere (Archivbild).

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Fußballstar Douglas Costa hat in einem Interview mit dem brasilianischen Fernsehsender "Pilhado" gestanden, 2009 ein bedeutendes Spiel in der brasilianischen Liga bewusst manipuliert zu haben. Costa, damals in Diensten des Erstligisten Gremio Alegre, traf am letzten Spieltag auf den Klub Flamengo Rio de Janeiro. Mit einem Sieg hätte der bei den Fans verhasste Stadtrivale Internacional die brasilianische Meisterschaft gewonnen. Gremio Alegre verlor das Spiel bewusst, Internacional gewann die Meisterschaft nicht. Laut Costa habe die Entscheidung allerdings ernste Hintergründe gehabt. Der ehemalige Bayern-Profi sprach sogar von Todesangst. 

Douglas Costa: "Wenn wir gewinnen würden, würden die Leute uns bis zum Flughafen jagen"

Das entsprechende Spiel gegen Gremio gewann Flamengo und feierte durch den Sieg die Meisterschaft. "Es wäre ein Fleck in der Geschichte von Gremio, Internacional beim Titelgewinn zu unterstützen", so Costa, der ausführte: "Deshalb wurde uns von der Vereinsführung gesagt, dass wir zwar machen können, was wir wollen. Aber wenn wir gewinnen würden, würden die Leute uns bis zum Flughafen jagen." Dabei sprach Costa von Todesangst: "Wenn wir Flamengo geschlagen hätten, hätten wir sterben können. Die Fans von Gremio hätten uns töten wollen." Deshalb habe er durch bewusste Verzerrung dazu beigetragen, dass Gremio das Spiel verlor.

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