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Fan-Protest gegen Schweini-Wechsel "Pep und Sklave Rummenigge: Ihr zerstört unsere Identität"


Nach dem Wechsel von Bastian Schweinsteiger regt sich in der Fanszene des FC Bayern München Protest. Für manche Fans steht fest: Die Vereinsführung ist dabei, den FC Bayern austauschbar werden zu lassen.

Nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger zu Manchester United rumort es in der Fanszene des FC Bayern München gewaltig. Mehrere Fanclubs, Fanseiten und Anhänger äußern ihren Unmut über den Wechsel und über den Umgang mit Club-Ikonen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brachten Bayern-Fans vor der Geschäftsstelle ein Protest-Plakat an - mit der Aufschrift "Pep und Sklave KHR: Ihr zerstört unsere Identität".

Eine der größten Bayern-Fanseiten im Netz, "La Bestia Negra", veröffentlichte zudem einen Blogbeitrag, in dem die Autoren knallhart mit der Vorgehensweise des Clubs abrechnen. "Wir können es kaum fassen. Der deutsche Rekordmeister verkauft sein Gesicht. Unser Fußballgott, Bastian Schweinsteiger, wechselt nach über 17 Jahren FCB nach England zu Manchester United!".

"Die Vereinsführung sollte ihre Entscheidungen überdenken und mit Vernunft handeln"

Als Fazit des Wechsel steht für die Autoren fest:  "Seit dem Verlust von Uli Hoeneß scheint es den Bach runter zu gehen." Transfers würden getätigt, "die ihr Ziel weit verfehlten". Als Beispiel nennt "La Bestia Negra" Mitchell Weiser, "der zum Ende der Saison um seinen Vertrag in Höchstform spielte" und dann zu Hertha BSC abgegeben wurde. Und Claudio Pizarro, "ein weiteres Gesicht des FC Bayern, bekommt keinen Vertrag". Die Autoren werfen den Münchnern zudem falsche Politik beim Umgang mit Spielern aus der eigenen Jugend vor: "Jungtalente wie Görtler oder Strieder verlassen den Verein." Die Autoren formulieren einen klaren Wunsch an die Führungsetage: "Mehr können wir nicht mehr dazu sagen! Uns fehlen die Worte! Die Vereinsführung sollte ihre Entscheidungen überdenken und mit Vernunft handeln!"

Unter dem Artikel diskutieren die Fans kontrovers. Einige sind überhaupt nicht der Meinung der Autoren und betonen, Schweinsteiger sei freiwillig gewechselt. Doch andere wiederum sehen die Schuld bei Trainer Pep Guardiola: "Nun soll unser Trainer-Gigant (Ironie aus) mal liefern. Er hat den Arzt weggemobbt, den er nicht wollte, den Physiotherapeuten, der 35 Jahre dabei war rausgeschmissen, den Fußballgott, der nicht in sein stupides eintöniges System passt, verkauft. (...) Wer ist dein nächstes Opfer der der nicht in den Kram passt? Müller? Hoffentlich sind wir diesen Spanier bald los."

Viele Profis des FC Bayern München verabschieden sich von Schweini

Die Bayern-Profis haben sich derweil reihenweise von Bastian Schweinsteiger verabschiedet. Viele äußerten sich auf Twitter oder Facebook. "Danke Basti für Alles", schrieb Rafinha, Holger Badstuber kommentierte: "Für echte Freunde gibt es keine große Distanz". David Alaba wurde deutlich und twitterte: "Du wirst als Spieler und Freund vermisst werden, Bastian! Alle Gute bei Manchester United." Unter dem Hashtag #DankeBasti hinterließen auch Tausende Fans ihre Botschaften, Fotos und Videos für Schweinsteiger. Eines steht bei allen kontroversen Diskussionen also fest: Der FC Bayern vermisst Schweini schon jetzt.

feh

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