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FC Bayern München: Ballack-Nachfolger gefunden

Der FC Bayern steht kurz vor der Verpflichtung von Julio dos Santos. Der paraguayische Nationalspieler, der Anfang der Woche auf Stippvisite in München war, empfindet das Interesse des Rekordmeisters als "Riesensache".

In München kündigt sich die Verpflichtung des paraguayischen Fußball-Nationalspieler Julio dos Santos an. "Wir werden gegebenenfalls eine medizinische Untersuchung mit ihm machen", erklärte Uli Hoeneß auf der Internet-Seite des Bundesliga-Spitzenreiters. Der Bayern-Manager bestätigte damit indirekt, dass sich beide Seiten über einen Wechsel weitgehend einig sein müssen. "Sobald es offiziell etwas zu vermelden gibt, werden wir das auch umgehend tun", kündigte Hoeneß an.

Der offensive Mittelfeldspieler vom Erstliga-Club Cerro Porteno war bereits am Montag in München eingetroffen. Begleitet wird er nach Medienberichten von seinem Berater Alfredo Mendoza und Portenos Vereinspräsident Luis Pettengill. Dass sich die Bayern für ihn interessierten, bezeichnete dos Santos vor der Abreise aus Paraguay als "eine Riesensache". Er hoffe, "alles Vertragliche regeln zu können und mit einem unterschriebenen Vertrag zurückzukehren", hieß es auf der Internetseite des Fernsehsenders "Eurosport".

2,5 Millionen Euro Anlösesumme

Dos Santos wird bei den Bayern bereits als möglicher Nachfolger für Nationalspieler Michael Ballack gehandelt. Hoeneß hatte den Landsmann von Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz vor einer Woche bei einem Ligaspiel in Asuncion beobachtet. Spanische Zeitungen hatten am vorigen Wochenende berichtet, dass die Münchner für den Spieler eine Ablösesumme von umgerechnet rund 2,5 Millionen Euro bezahlen würden.

Davon soll Cerro Porteno rund 2,1 Millionen erhalten. 400.000 Euro sollen an den spanischen Erstligisten FC Cadiz bezahlt werden, der nach eigenen Angaben mit dem Paraguayer und seinem Club bereits Einigkeit über einen Wechsel erzielt hatte. "Das sind alles Ammenmärchen. Über Zahlen habe ich noch gar nicht gesprochen", hatte Hoeneß den Berichten noch am Sonntagabend widersprochen. Da war dos Santos bereits auf dem Weg nach München.

DPA / DPA
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