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Fifa-Präsidentschaftswahl Ex-Weltfußballer Luis Figo will gegen Joseph Blatter antreten


Neue Konkurrenz für Fifa-Präsident Joseph Blatter: Der ehemalige Weltfußballer Luis Figo hat seine Kandidatur angekündigt. Der Portugiese will das Image des Weltverbands verbessern.

Im Rennen um das Präsidentenamt im Fußball-Weltverband hat Ex-Profi Luis Figo einen Tag vor Ablauf der Bewerbungsfrist seine Kandidatur angekündigt. "Wenn man nach der Fifa im Internet sucht, ist das erste Wort, das erscheint: Skandal - keine positiven Wörter. Das ist es, was wir als erstes ändern müssen, um das Image der Fifa zu verbessern. Der Fußball verdient Besseres", sagte Figo am Mittwoch dem US-Sender CNN.

Der Portugiese war Weltfußballer 2001. Vor Figo hatten Amtsinhaber Joseph Blatter, Fifa-Ex-Funktionär Jérôme Champagne, der Niederländer Michael van Praag und der Franzose David Ginola ihre Bewerbung für die Wahl am 29. Mai angemeldet.

Champagne fehlen noch Stimmen

Champagne fehlen kurz vor Ablauf der Frist immer noch die nötigen Stimmen zur Zulassung bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten. "Ich bin sehr nah an den fünf Unterstützern, aber noch nicht nah genug. Ich werde bis zum Ende kämpfen", sagte der Franzose am Mittwoch.

Bis Donnerstag, 24 Uhr, müssen potenzielle Herausforderer von Amtsinhaber Joseph Blatter Schreiben von mindestens fünf Nationalverbänden beim Fußball-Weltverband nachweisen.

Englands Verband unterstützt Al Hussein

Englands Fußball-Verband FA will übereinstimmenden Medienberichten zufolge dem Jordanier #link;2164169;Prinz Ali Bin Al Hussein# eine von fünf nötigen Unterstützerstimmen für die Zulassung zur Wahl des Fifa-Präsidenten geben. Dies solle bei einer Vorstandssitzung der FA am Donnerstag beschlossen werden, berichtete unter anderem die BBC.

Dies bedeute aber noch nicht, dass England bei der Wahl des Fifa-Chefs am 29. Mai in Zürich auch für den bisherigen Vize des Weltverbands stimmen werde, hieß es weiter.

tob/DPA DPA

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