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FIGC-Mitglied: "Eriksen kann in Italien keine Spielerlaubnis erteilt werden"


Christian Eriksen darf mit seinem Defibrillator trotz Vertrags bis 2024 nicht mehr für Inter auflaufen - es gibt aber wohl dennoch eine Lösung.

Christian Eriksen hat nach seinem Herzstillstand bei der EM 2021 in Dänemarks Auftaktspiel gegen Finnland (0:1) einen Defibrillator eingesetzt bekommen. Doch genau dieser dürfte ihm nun bei seinem Klub Inter Mailand zum Verhängnis werden.

"Christian Eriksen kann in Italien keine Spielerlaubnis erteilt werden", warnte nun Francesco Braconaro, Mitglied des medizinischen Komitees des italienischen Fußballverbands (FIGC), bei Radio Kiss Kiss.

"Wenn dem Spieler der Defibrillator entfernt wird und somit bestätigt wird, dass dieses Problem gelöst werden kann, kann er wieder für Inter spielen", führte er weiter aus.

Defibrillator bei Kontaktsport in Italien verboten

Im Land des amtierenden Europameisters ist es laut den Auflagen des Gesundheitssystems verboten, mit einem Defibrillator einen Kontaktsport auszuüben.

Demnach ist das Risiko schlichtweg zu hoch. Schon bei einem Schlag eines Ellbogens kann der Defibrillator zerbrechen, was gravierende Folgen hätte.

Andere Profis zeigen hingegen, dass eine Karriere mit Defibrillator nicht ausgeschlossen ist. Der niederländische Nationalspieler Daley Blind hatte ebenfalls ein Gerät eingesetzt bekommen und übt seinen Beruf ohne größere Probleme aus. Beispielsweise dürfen in den Niederlanden oder England Profis mit Defibrillator in den Ligen spielen.

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