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Fußball-Bundesliga Schalke spricht mit Stevens, der HSV mit dem DFB


In Schalke und Hamburg läuft die Trainersuche auf Hochtouren, Ergebnisse sind bislang jedoch Fehlanzeige. Während die Knappen weiter mit Ex-Coach Huub Stevens anbandeln, streben die Hanseaten jetzt eine Lösung aus den eigenen Reihen an.

Der FC Schalke 04 hält sich bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer weiter bedeckt. "Wir kommentieren keine Namen", erklärte Manager Horst Heldt.. Unterdessen hat Huub Stevens bestätigt, dass der Fußball-Bundesligist Kontakt zu ihm aufgenommen hat. "Horst Heldt hat mich am Wochenende angerufen, wir haben kurz gesprochen", schrieb der Niederländer in einer am Montag veröffentlichten Kolumne des Internetportals "Sport1". Stevens, der von 1996 bis 2002 schon auf Schalke tätig war, ist offenbar aber nur ein Anwärter für die Nachfolge des am vergangenen Donnerstag #link;http://www.stern.de/sport/fussball/erschoepfungssyndrom-ralf-rangnick-ist-am-ende-1730765-video.html;wegen Burnouts zurückgetretenen Ralf Rangnick#. "Ich bin ein freier Trainer, ich höre mir alles an", meinte Stevens, der nun auf weitere Signale von Heldt wartet. "Es wird sich zeigen, ob da weitere Gespräche folgen."

Der 57-jährige Stevens galt auch beim Hamburger SV als Kandidat, erhielt aber eine Absage des Tabellenletzten. Als Begründung wurden die parallel mit Schalke geführten Gespräche genannt. Der abstiegsbedrohte Liga-Dino bemüht sich derweil um eine Sondergenehmigung des DFB für Rodolfo Cardoso. Der Regionalliga-Trainer des HSV hatte die Hanseaten als Interimscoach am Wochenende in Stuttgart zum ersten Saisonsieg geführt. Bislang galt Cardoso nur als kurzfristiger Ersatz, da ihm die nötige Fußball-Lehrerlizenz fehlt. Jetzt wittert Sportchef Frank Arnesen möglicherweise eine zwischenzeitliche Lösung des Personalproblems. "Es gibt feste Regeln. Ich will den offiziellen Weg über DFB und DFL gehen. Dann sehen wir weiter", so der Däne. Zu in Medien gehandelten Nachfolge-Kandidaten für Ex-Coach Michael Oenning wollte er nichts sagen.

Fink und van Basten unter den Kandidaten

Während in Hamburg weiterhin die Namen van Gaal, van Basten und kurzzeitig sogar Lothar Mattthäus die Runde machen, kursieren auch in Gelsenkirchen die Namen mehrerer Anwärter auf den Chefposten: Thorsten Fink (FC Basel), Michael Büskens (SpVgg Greuther Fürth) oder Christian Gross (Young Boys Bern), mit dem Sportdirektor Heldt bereits beim VfB Stuttgart zusammengearbeitet hatte, gehören dazu. Auch der frühere niederländische Nationaltrainer Marco van Basten und Franco Foda (Sturm Graz) werden gehandelt.

Möglich wäre, dass Schalke erst in der kommenden Woche den neuen Mann präsentiert und Interimscoach Seppo Eichkorn am Donnerstag beim Europa-League-Spiel gegen Maccabi Haifa und am Sonntag beim Hamburger SV noch mal auf der Trainerbank Platz nimmt. Schließlich hat er die Mannschaft nach dem Rangnick-Bekenntnis mit Feingefühl betreut und am vergangenen Samstag zum 4:2 gegen den SC Freiburg geführt.

ins/DPA DPA

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