FUSSBALL Eintracht schon wieder auf Trainersuche


Abstiegskandidat Eintracht Frankfurt ist vier Wochen vor dem Bundesliga-Finale weiter auf der Suche nach einem Cheftrainer für die neue Saison.

Abstiegskandidat Eintracht Frankfurt ist vier Wochen vor dem Bundesliga-Finale weiter auf der Suche nach einem Cheftrainer für die neue Saison. Friedel Rausch wird sein Engagement nach dem letzten Spiel am 19. Mai gegen den VfB Stuttgart mit größter Sicherheit bei den Hessen beenden. »Wir haben Herrn Rausch für sieben Spiele verpflichtet und nicht mehr«, sagte Eintrachts Vorstandsvorsitzender Steven Jedlicki am Mittwoch bei einer Gesprächsrunde in Frankfurt/Main.

Lorant kein Thema mehr

Der 50-jährige Fußballchef und Geschäftsführer des Eintracht- Partners Octagon bestätigte erneut, dass nach drei Gesprächen mit dem Kandidaten Werner Lorant die Verbindung zu dem ehemaligen Frankfurter Bundesliga-Profi und derzeitigen Trainer des Konkurrenten 1860 München abgebrochen sei. »Herr Lorant hat sich bei mir nicht mehr gemeldet«, meinte Jedlicki, der über ein verabredetes, aber ausgebliebenes Telefonat »sehr enttäuscht« war.

Verhandlungen laufen

Neue Trainer-Namen wollte Jedlicki nicht nennen, die »laufenden Verhandlungen aber so schnell wie möglich« abschließen. »Noch aber ist nichts in trockenen Tüchern«, betonte der Vorstandsvorsitzende. Zuvor hatten sich die Hessen unter anderem Absagen von Klaus Toppmöller, Lothar Matthäus oder Bayerns Co-Trainer Michael Henke eingehandelt. Für Jedlicki steht fest, dass bei einem möglichen Abstieg der Eintracht »sofort der Wiederaufstieg« angestrebt werden muss. »Wir gehen nicht freiwillig in die zweite Liga. Wir müssen sofort wieder hoch. Das steht außer Frage«, betonte er.

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