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Fußball-WM 2022: Gewinner und Verlierer eines Winter-Turniers in Katar

Die Fifa-Empfehlung, die Fußball-WM 2022 in Katar besser im Winter auszutragen, kam wenig überraschend. Doch wer profitiert von der ungewöhnlichen Ansetzung, und wer hat das Nachsehen?

Die Fifa-Empfehlung, die WM 2022 in Katar im Winter auszutragen, wird die Fußball-Welt beeinflussen - Gewinner und Verlierer inklusive

Die Fifa-Empfehlung, die WM 2022 in Katar im Winter auszutragen, wird die Fußball-Welt beeinflussen - Gewinner und Verlierer inklusive

Public Viewing mit Glühwein und Handschuhen statt Sommermärchen bei Grillwetter: Erstmals in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft soll die Endrunde 2022 zum Winterspektakel werden. Die Task Force des Weltverbandes Fifa hat sich auf ihrer Sitzung in Doha erwartungsgemäß #link;http://www.stern.de/sport/fussball/fussball-wm-in-katar-fifa-task-force-spricht-sich-fuer-austragung-im-winter-aus-2175732.html;für einen WM-Termin von Ende November bis Ende Dezember ausgesprochen#. Das Turnier soll um einige Tage verkürzt werden, im Gespräch ist eine Austragung vom 26. November bis 23. Dezember. Die Fifa-Exekutive muss am 19./20. März in Zürich den WM-Termin noch absegnen.

Der Fifa-Vorschlag sorgte bei vielen Fans sowohl für Skepsis wie auch für Vorfreude, wie viele Reaktionen in den sozialen Netzwerken zeigen. Wer profitiert von der ungewöhnlichen Ansetzung, wer hat das Nachsehen: die Gewinner und Verlierer einer Winter-WM:

Die Gewinner

Spieler: Den Spielern bleiben - speziell in den Trainingsquartieren - Sommer-Temperaturen um 40 Grad erspart. Im Winter herrschen stattdessen in Katar moderate Temperaturen von bis zu 25 Grad. Doch die Spieler könnten gleichzeitig Verlierer sein (siehe unten).

IOC:

Als Alternative war auch der Januar/Februar 2022 im Gespräch. Dann wäre die Fußball-WM mit den Olympischen Winterspielen kollidiert. Das Winterspektakel soll vom 4. bis 20. Februar in Almaty oder Peking ausgetragen werden.

Sommersportverbände:

Eine WM im Sommer hatte bislang alles überlagert. Sportarten wie der Radsport profitieren von einer Winter-WM, schließlich findet die Tour de France stets im Juli statt.

Die Verlierer

Die Spieler: Die Profis werden nicht nur Gewinner sein. Im Extremfall droht ihnen ein Jahr voller Strapazen. Eine kürzere Sommerpause, keine ausgedehnte Winterpause. Vieles wird davon abhängen, wie die Ligen ihren Terminkalender um die WM herum organisieren.

Vereine:

Die Top-Clubs müssen in einer Zeit, in der Hochbetrieb im Clubfußball herrscht, fast zwei Monate ihre Topspieler an die Nationalmannschaften abstellen. Entsprechend fordern die Vereine eine Entschädigung. Eine Winter-WM werde das Vereinsgeschäft beeinflussen, sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Diese Kosten können nicht durch die Clubs bezahlt werden."

Europäische Top-Ligen:

Sie müssten ihren Spielplan komplett ändern. Die Bundesliga müsste beispielsweise von Ende Oktober bis in den Januar hinein aussetzen. In England würde beispielsweise der Boxing Day, einer der lukrativsten Spieltage des Jahres, am zweiten Weihnachtsfeiertag wegfallen.

Uefa:

Die Geldmaschine Champions League müsste ihren Spielplan ebenfalls umkrempeln. Im November/Dezember fallen normalerweise die Entscheidungen in der Gruppenphase.

Fifa:

Fifa-Chef Sepp Blatter wird die Schatulle für Kompensationszahlungen an die Ligen und Vereine für seinen Terminwunsch öffnen müssen. Dazu kommen die bereits seit Jahren anhaltenden negativen Schlagzeilen wegen der Katar-WM.

Wintersportverbände:

Im November/Dezember laufen hochkarätige Wintersport-Veranstaltungen bereits auf vollen Touren. "Dass es hier zu Interessenskollisionen kommen wird, liegt auf der Hand", bemerkte der Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), Franz Steinle.

TV-Markt:

In den USA ist im November/Dezember Football-Time. Das Sommerloch im US-Sport wäre für den übertragenden US-Sender Fox lukrativer. Für die TV-Anstalten in England ist der Boxing Day am 26. Dezember ein wesentlicher Bestandteil.

Fans:

Ein Sommermärchen bei Grillwetter wird es nicht geben. Beim Public Viewing sind Schal und Handschuhe angesagt.

mod/DPA / DPA

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.