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Panne vor Pokalspiel: Im Müll entsorgt: Reinigungsfirma zerstört Gladbach-Choreo

Läuft nicht so für Gladbach: Aus im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt - und auch noch Ärger mit dem harten Kern der eigenen Fans. Der Grund: Vor dem Spiel hatte eine Putzkolonne die geplante Choreografie zerstört.

Fans in Mönchengladbach

Die Gladbacher Ultras wollten ihre Mannschaft im Halbfinale eigentlich besonders unterstützen (Archivbild)

So ein DFB-Halbfinale spielt man ja nicht alle Tage. Dachten sich wohl auch die Mönchengladbach-Ultras, die sich zur Feier des Tages eine teure und 3000 Quadratmeter große Blockfahne leisteten. Mit einer Riesenchoreografie wollten die Fans ihre Mannschaft im Spiel gegen Eintracht Frankfurt unterstützen. Womit sie nicht gerechnet hatten, war allerdings der Eifer der Putzkolonne, die die Arena wie gewohnt am Tag vor der Partie reinigte - und die dort ausgelegte Fahne so beschädigte, dass sie nicht mehr zu gebrauchen war. "Die viele Tausend Euro teure Blockfahne wurde so irreparabel beschädigt, dass die Durchführung der Choreo unter keinen Umständen mehr möglich war", schrieben die Borussia-Ultras bei Facebook.

Laut "Rheinischer Post", die mit der zuständigen Entsorgungsfirma gesprochen hat, wurde die Fahne bei der Routinereinigung dem Müll zugeführt. "Wir bedauern natürlich sehr, was passiert ist", sagte ein Sprecher demnach. Man sei jedoch nicht, wie sonst üblich, vorher informiert worden, dass Choreo-Utensilien im Stadion ausgelegt worden seien.

Niederlage im Elfmeterschießen

Der Pleite auf den Rängen folgte dann auch noch die auf dem Spielfeld. In einem engen Halbfinale, das ins Elfmeterschießen ging, besiegte Eintracht Frankfurt die Gladbacher knapp mit 7:6 (1:1). Für Gladbach setzt sich damit der Halbfinal-Fluch fort: Seit dem letzten Triumph 1995 scheiterten sie bereits zum vierten Mal nach 2001, 2004 und 2012 in der Vorschlussrunde. "Die Enttäuschung ist riesig. Im Elfmeterschießen zu verlieren, ist natürlich bitter", sagte der Gladbacher André Hahn.

Taleb Tawatha hatte die Eintracht nach einer Viertelstunde in Führung gebracht. Die Borussia kam in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Jonas Hofmann zum Ausgleich. Im Elfmeterschießen hielt dann Hradecky gegen Andreas Christensen und Djibril Sow, der Ex-Gladbacher Branimir Hrgota verwandelte für Frankfurt den entscheidenden Elfmeter. Gegen wen die Eintracht im Finale antreten muss, wird sich an diesem Mittwochabend im zweiten Halbfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund entscheiden.

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