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International: Barcelona triumphiert in Malaga

Barcelonas Trainer Pep Guardiola schonte beim Auftritt in Malaga mit Xavi, Fabregas und Puyol drei seiner Stars, doch wer einen Lionel Messi hat, der kann sich diesen Luxus erlauben. Der Argentinier traf dreimal und legte den Grundstein zum 4:1-Erfolg.

Der FC Barcelona hat mit einem 4:1-Erfolg beim FC Malaga den Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid vorerst auf zwei Punkte verkürzt.

In der Partie des ersten Spieltags der Primera Division, der nach dem Streik am Saisonbeginn nun nachgeholt wird, war Lionel Messi mit seinen Saisontoren 20 bis 22 (32./50./80.) der überragende Akteur auf dem Platz. Den vierten Treffer für Barca markierte Alexis (50.). Für Malaga erzielte Salomon Rondon in der 85. Minute den Ehrentreffer.

Barca-Coach Pep Guardiola verzichtete in der Anfangsformation auf Xavi, Casc Fabregas und Carles Puyol, die allesamt eine Erholungspause auf der Bank erhielten. Auf der Gegenseite kamen in der Innenverteidigung mit Joris Mathijsen sowie Martin Demichelis und Ruud van Nistelrooy im Angriff gleich drei alte Bekannte aus der Bundesliga zum Einsatz.

Isco scheitert dreimal an Valdes 

Wie schon häufiger in dieser Saison taten sich die Katalanen auswärts schwer und ließen die nötige Zielstrebigkeit in ihren Aktionen vermissen. Barcelona hatte zwar viel Ballbesitz, wirklich gefährlich wurde es zunächst jedoch nicht. Ein Schuss von Messi aus rund 17 Metern in der neunten Minute bildete eine Ausnahme.

Die Gäste hatten sogar Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. So scheiterte Isco mit einem feinen Schuss aus 18 Metern am glänzend parierenden Victor Valdes (15.). Auch nach der anschließenden Ecke brannte es lichterloh in Barcas Strafraum - doch Isco scheiterte erst per Kopf und dann per Nachschuss abermals zweimal an Valdes.

Kopfball-Ungeheuer Messi

Im Gegenzug vergab Gerard Pique freistehend per Kopf die mögliche Führung für Barcelona. Nach diesen fulminanten Minuten beruhigte sich das Geschehen, bis Messi nach einer halben Stunde aufdrehte.

Einen Schuss des Argentiniers konnte Demichelis noch vor der Linie klären (30.), wenig später bewies der Weltfußballer jedoch, dass er auch über Qualitäten als Kopfball-Ungeheuer verfügt. Nach Flanke von Adriano versenkte Messi freistehend aus elf Metern per Kopf den Ball zum 0:1 in die Maschen.

Doppelschlag nach der Pause

Die Vorentscheidung erzwang Barcelona schließlich mit einem Doppelschlag nach der Pause. In der 48. Minute scheiterte zunächst Thiago zweimal an Malagas Keeper Caballero, ehe Alexis zum 0:2 abstaubte. Ein typisches Messi-Solo führte zum nächsten Treffer – in zentraler Position drang er mit Anlauf in den 16er ein, schüttelte alle Verteidiger ab und schob zum 0:3 ein (51.).

Die Partie war natürlich gelaufen, allein Messi hatte noch nicht genug. Zunächst schoss er einen Freistoß an die Unterkante der Latte (74.), in der 81. Minute kam er nach Zuspiel von Pedro aber doch noch zu seinem 22. Saisontreffer. Das Ehrentor durch Rondon kurz vor Schluss war nicht mehr als ein kleiner Schönheitsfehler.

sportal.de / sportal

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