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FA Cup Klopp unter Druck: Liverpool blamiert sich gegen Zweitligisten

War nicht zufrieden: Jürgen Klopp
Jürgen Klopp gerät immer mehr in die Kritik
© Peter Byrne/DPA
Die Krise des FC Liverpool verschärft sich. Nun ist der Club auch noch gegen einen Zweitligisten aus dem FA Cup geflogen, und viele Zuschauer haben den Schuldigen für sich ausgemacht: Jürgen Klopp. Die Kritik am Trainer wächst.

Trainer Jürgen Klopp hat sich mit dem FC Liverpool in der vierten Runde des englischen FA Cups blamiert. Gegen den Fußball-Zweitligisten Wolverhampton Wanderers verloren die Reds am Samstag zuhause mit 1:2 (0:2) und sind damit nur drei Tage nach dem Aus im Ligapokal auch aus dem wichtigeren Cup-Wettbewerb ausgeschieden. Die Gäste gingen schon in der ersten Minute durch Richard Stearman in Führung. Der Österreicher Andreas Weimann (41.) erhöhte kurz vor der Halbzeitpause auf 2:0. Liverpools Anschlusstreffer durch Divock Origi (86.) kam zu spät.

Klopp, der im Tor erneut auf den ehemaligen Mainzer Loris Karius setzte, musste verletzungsbedingt auf Adam Lallana verzichten und ließ zunächst auch einige Stammspieler wie Philippe Coutinho, Daniel Sturridge und Emre Can auf der Bank. Doch auch deren spätere Einwechslung konnte das Pokal-Aus für den FC Liverpool nicht mehr verhindern.

Der Verzicht auf so viele Leistungsträger stieß bei den Fans auf Unverständnis. Bereits während des Spiels hatte es Pfiffe gegeben. Auch Gary Lineker meldete sich im Lauf der Partie per Twitter zu Wort und kritisierte den Trainer: "Ich verstehe nicht, warum Klopp ohne Europapokal mit Ersatzspielern spielen lässt", schrieb er. "Das zeigt mangelndes Wissen über die Leistungsdichte im englischen Fußball und mangelnden Respekt."

car DPA

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