HOME

Nach Liverpool-Niederlage: Klopp verliert Wembley-Finale - aber: "Nur Dummköpfe bleiben am Boden"

Jürgen Klopp verliert auch sein zweites Finale im Londoner Wembley-Stadion. Manchesters Ersatzkeeper Willy Caballero hält im Elfmeterschießen dreimal. Der deutsche Coach des FC Liverpool blickt aber nach vorne.

Jürgen Klopp

Jürgen Klopp hat seinen ersten Titel mit dem FC Liverpool verpasst. Die Mannschaft des deutschen Trainers verlor am Sonntag in einem dramatischen Ligapokal-Finale gegen Manchester City mit 1:3 (1:1, 1:1) im Elfmeterschießen. "Ich bin natürlich sehr enttäuscht mit dem Ende", sagte Klopp. "Wir haben alles versucht, wir haben ein Tor geschossen und hatten eine große Chance. Es ist unglücklich, aber eben eine Möglichkeit, ein Finale zu verlieren."

Held des Endspiels war Citys Ersatzkeeper Willy Caballero: Er parierte im Elfmeterschießen drei Versuche der Reds. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft, aber am meisten mit Willy. Er hat es verdient", sagte City-Coach Manuel Pellegrini.

Nur der deutsche Fußball-Nationalspieler Emre Can traf für Liverpool. Lucas, Coutinho und Lallana scheiterten an Caballero. Bei City waren Jesus Navas, Sergio Agüero und Yaya Touré erfolgreich. Fernandinho traf nur den Pfosten. 

Jürgen Klopp: "Kommt drauf an, wie wir aufstehen"

Liverpool verpasste damit die vorzeitige Qualifikation für die Europa League, für Klopp war es die zweite bittere Niederlage im Wembley. 2013 verlor er mit Borussia Dortmund das Champions-League-Finale gegen Bayern München mit 1:2. "Man kann hinfallen. Es kommt jetzt darauf an, wie wir wieder aufstehen", kommentierte Klopp die Situation nach dem Finale. "Nur Dummköpfe bleiben am Boden und warten auf die nächste Niederlage." Für das nächste Finale müsse man wissen, wie es sich anfühlt zu verlieren.

Die erste Schrecksekunde für den 48 Jahre alten Coach gab es, als Mamadou Sakho und Can in einem Luftduell mit den Köpfen zusammenstießen und minutenlang behandelt werden mussten. Während Can weitermachen konnte, musste Klopp kurze Zeit später seinen Abwehrchef sehr zu dessen Ärger vom Platz nehmen.

Anders als beim 4:1-Sieg in der Premier League im November in Manchester, fand Liverpool kaum eine Lücke in der vom früheren Hamburger Profi Vincent Kompany meist gut organisierten City-Abwehr. 

Die Liverpooler Defensive hatte dagegen immer große Probleme, wenn Agüero am Ball war. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff wartete der Argentinier mit dem Ball geduldig am Sechszehnmeterraum, setzte mit einem Pass den nachrückenden Fernandinho ein und der Brasilianer traf mit einem Schuss aus halbrechter Position zur City-Führung. Keeper Simon Mignolet sah dabei alles andere als gut aus.

Liverpool erst nach einer knappen Stunde gefährlich

Selbst kam die Klopp-Elf erstmals nach 56 Minuten gefährlich vor das Tor. Nach einem Pass von Daniel Sturridge zielte James Milner aus spitzem Winkel zu ungenau. Erst in der Schlussphase und mit der Einwechslung von Divock Origi kam Liverpool zur nächsten Chance. Über den Belgier und Sturridge kam der Ball zum ebenfalls ins Spiel gebrachten Adam Lallana, der aus drei Metern nur den Pfosten traf. Den Nachschuss verwertete Philippe Coutinho zum 1:1 (83.).

In der Verlängerung fielen keine Tore mehr, bereits am Mittwoch kann sich Liverpool an der Anfield Road in der Premier League für den entgangenen Pokal zumindest ein bisschen revanchieren.

Tobias Brinkmann/DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(