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Klopp und Zorc bleiben bis 2016: Borussia Dortmund bastelt weiter an der Zukunft

Borussia Dortmund setzt den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre fort. Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc verlängerten ihre im Sommer 2014 auslaufenden Verträge um zwei Jahre.

Bei Borussia Dortmund soll der stabile Kurs der letzten Jahre weitergehen. Der BVB verlängerte mit Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc um zwei weitere Jahre - sie bleiben jetzt bis mindestens 2016 in Dortmund.

"Wir freuen uns, dass wir die Verträge so frühzeitig verlängern konnten. Beide haben in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet", sagte Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Damit hat der Club nicht nur seine Anhänger erfreut, sondern auch einen Anstieg seiner Wertpapiere an der Börse ausgelöst: Die Investoren reagierten mit Zukäufen. Die Borussia-Aktie sprang nach Veröffentlichung der Nachricht - in einem allgemein trüben Marktumfeld - für kurze Zeit um gut 2,4 Prozent auf 2,31 Euro, gab danach allerdings wieder deutlich nach.

Mit "maximalem Elan"

Für die Dortmunder Clubführung stand die Fortsetzung der gemeinsamen Zusammenarbeit mit Klopp und Zorc nie infrage. "Wir werden unsere Ziele nun mit personeller Kontinuität und maximalem Elan weiter verfolgen", sagte Watzke. Der BVB-Chef habe in den Gesprächen mit dem Trainer und dem Sportdirektor den Eindruck gewonnen, dass beide enorme Leidenschaft verspüren, die Zukunft von Borussia Dortmund mitzugestalten.

Klopp, der 2008 vom FSV Mainz 05 zum BVB wechselte, betonte, dass er eine Riesenlust habe, die Entwicklung des BVB weiter voranzutreiben. Schon im Winter-Trainingslager sagte der Coach, dass es ihm und seinem Team beim BVB gefalle. "Wir sind doch nicht behämmert. Ich kann nicht sagen, hier ist es ganz okay, aber woanders ist es bestimmt besser", sagte Klopp.

"Ich habe das Glück, bei einem großartigen Verein arbeiten zu dürfen. Dass uns Borussia Dortmund für einen so langen Zeitraum das Vertrauen schenkt, wissen wir zu schätzen", sagte der BVB-Coach, dessen Assistenten Zeljko Buvac und Peter Krawietz ebenfalls an Bord bleiben.

Erfolgsduo will den Weg weitergehen

In seinen bisherigen drei Spielzeiten bei der Borussia kann Klopp beachtliche Ergebnisse vorweisen: Im ersten Jahr erreichte der Coach mit dem BVB Platz sechs, ein Jahr später den fünften Rang und in der vergangenen Saison als Krönung schließlich den Meistertitel. Wenn Klopp seinen Kontrakt bis 30. Juni 2016 erfüllt, ist er der Trainer mit der längsten Amtszeit beim BVB. Meistercoach Ottmar Hitzfeld hatte den BVB sechs Jahre lang von 1991 bis 1997 trainiert.

Noch länger ist Sportdirektor Zorc dabei. Als Jugendlicher kam der spätere langjährige Mannschaftskapitän der Dortmunder 1978 zum BVB und absolvierte als Mittelfeldspieler 463 Spiele für den Club. 1998 wechselte er in das Amt des Managers und wurde später Sportdirektor. "Ich freue mich, den sportlichen Weg des BVB weiter mitgestalten zu können", sagte Zorc nach der Vertragsverlängerung.

che/sportal.de / sportal

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