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Im Sportschau-Club: Mario Götze kommentiert sein Final-Tor

Wer hat es nicht im Ohr? "Mach ihn! Er macht ihn! Mario Götzee!" Tom Bartels Jubel über das Siegtor im WM-Finale kann fast jeder Fußballfan nachsprechen. Auch Mario Götze selbst - wie er jetzt zeigte.

Mario Götze spricht zum Playback Tom Bartels' Siegtor-Kommentar im WM-Finale in Rio de Janeiro

Mario Götze spricht zum Playback Tom Bartels' Siegtor-Kommentar im WM-Finale in Rio de Janeiro

Ob das "Torrr! Torrr! Torrr! Torrr!" von 1954 oder das simple "Jaaaaa! Tor für Deutschland, 1:0 durch Andreas Brehme!" von 1990 - die Kommentare zu den deutschen Siegtoren in WM-Endspielen haben sich in das kollektive Gedächtnis der Fußballnation eingebrannt. So mancher Fan kann Wort zu Wort nachsprechen. Mit Tom Bartels' Worten aus dem WM-Finale gegen Argentinien im vergangenen Sommer ist das nicht anders: "Schürrle. Der kommt an! Mach ihn. Mach ihn! Er macht ihn! Mario Götzeeee! Das ist doch Wahnsinn!"

Neu dürfte sein, dass einer der Torschützen den Kommentar selber spricht - zumindest die Lippen dazu bewegt. So geschehen im Sportschau-Club am Mittwochabend. Tom Bartels war zu Gast (neben den Sprecher-Kollegen Béla Rethy und Marcel Reif) - und seine Kollegen von der ARD-Sportredaktion hatten ein kleines Geschenk für den Final-Kommentator: Siegtorschütze Mario Götze selbst bewegte die Lippen zum Playback des Bartels-Kommentars zu seinem Tor, das Deutschland zum Weltmeister machte. Ganz synchron war es zwar nicht, aber immerhin bewies der Nationalspieler schauspielerisches Talent, indem er sich in den besonders emotionalen Momenten mächtig ins Zeug legte.

"Das rahm' ich mir ein!"

Götze hatte jedenfalls seinen Spaß an der Aktion und postete das kleine Video auf seinem eigenen Twitter-Kanal. Bartels reagierte fast gerührt: "Also, das rahm' ich mir ein zuhause", sagte er. Und gab ein Kompliment zurück: "Hat er letztlich auch gut gemacht - das Tor!"

Die legendären Kommentare

Zum Vergleich hier nochmal das Original - und die anderen legendären Kommentare von 1990, 1974 und 1954:

dho

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