HOME

Platzsturm in Kiel - aber St. Paulis Spieler und Trainer wissen sich zu wehren

In der 2. Bundesliga ist es kurz vor dem Anpfiff des Derbys zwischen Holstein Kiel und dem Fc St. Pauli zu einem Zwischenfall gekommen. Etwa 25 Leute stürmten den Platz - und wurden erfolgreich zurückgedrängt.

Holstein Kiel St. Pauli

Zugepackt: St. Paulis Stürmer Sami Allagui bei seinem Versuch, die Fahne der Hamburger Fans zurückzuerobern

20 Minuten vor Spielgebinn des Nordduells in der 2.
Fußball-Bundesliga zwischen und dem FC St. Pauli haben am Freitagabend etwa 25 Chaoten den Platz im Kieler Holstein-Stadion gestürmt. Dabei wurde auch ein bengalisches Feuer gezündet. Die schwarz gekleideten Personen kamen aus dem Kieler Fanblock und versuchten, Fahnen und Spruchbänder der St.-Pauli-Anhänger in ihren Besitz zu bringen. Die Chaoten wurden von Ordnungskräften in ihren Block zurückgedrängt, einige wurden in Gewahrsam genommen.

Aber nicht nur die Sicherheitsbeamten griffen durch, auch St. Paulis Torwarttrainer Matthias Hain brachte einen Randalierer mit einer souveränen Grätsche zu Fall. Assistenzcoach Patrick Glöckner gelang es ebenfalls, einen Störer festzuhalten. Eine geraubte Fahne brachte Stürmer Sami Allagui, der sich mit seinem Mannschaftskameraden auf dem Rasen vorbereitete, an sich und gab sie den Hamburger Fans zurück. Der Anpfiff des Spiels wurde um zehn Minuten verschoben. gewann am Ende mit 1:0.

tim/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wissenscommunity