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Pressestimmen zum Abgang: Guardiola? "Eine sehr erotische, aber auch irre zickige Geliebte"

Jetzt ist es raus: Pep Guardiola verlässt den FC Bayern zum Saisonende. Bringt der Startrainer seine Ära damit zu einem konsequenten Abschluss - oder war das Theater der letzten Tage unwürdig? Die Pressestimmen.

Pep Guardiola mit gesenktem Kopf

Abschied mit gesenktem Kopf - oder doch erhobenen Hauptes: Die Presse ist sich über den Abschied von Pep Guardiola nicht ganz einig

"Pep Guardiola sucht die Herausforderung", sagt Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, über den scheidenden Startrainer. Der hatte Rummenigge auf der Weihnachtsfeier Anfang Dezember darüber unterrichtet, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim FC Bayern München nicht verlängern werde. Guardiola habe sich "beinahe dafür entschuldigt", so Rummenigge. Zu welchem Verein der Katalane nun wechselt, ist offen. Spekuliert wird über einen Wechsel nach England, womöglich zu Manchester City.

Laut Rummenigge muss man sich deshalb aber über den sportlichen Erfolg in dieser Saison keine Sorgen machen. Er sei überzeugt, dass Trainer und Mannschaft jetzt noch intensiver daran arbeiten würden, Großes zu erreichen - "gerade weil jetzt feststeht, dass Pep den FC Bayern verlassen wird".

Aber wie wird Guardiolas Abgang, der sich so lange abzeichnete, in der Presse diskutiert? Die Stimmen im Überblick:

Spiegel Online: "Wünsche nach neuen Spielern wird und muss Guardiola in der Winterpause nicht mehr äußern, wenn sich die Verletztenliste nur etwas lichtet, ist der Kader ist gut aufgestellt für multiple Titelgewinne. Sollte die Mannschaft allerdings im Achtelfinale der Champions League an Juventus Turin scheitern, aus welchen Gründen auch immer, dann könnte Guardiola zu einer historischen 'lame duck' des Sports werden, zu einem Startrainer, der sein Scheitern auch noch monatelang aussitzen muss. Er wird versuchen, das mit allen erdenklichen Mitteln zu verhindern."

Süddeutsche Zeitung: "Pep Guardiola ist für den FC Bayern so etwas wie eine sehr gut aussehende, sehr erotische, aber schon auch irre zickige Geliebte, die man jeden Morgen stolz neben sich im Bett betrachtet, wenn man auch nie weiß, mit welcher Laune sie gleich aufwachen wird. Der FC Bayern hat sich wirklich bemüht, seiner Monsterbraut ein guter Partner zu sein. (...) Carlo Ancelotti wird eine andere Geliebte sein. Ein bisschen weniger erotisch, das schon, auch molliger, aber halt auch seelenvoll und viel weniger kompliziert."

Die Zeit: "Guardiola liebt das Siegen, einen Verein liebt er nicht. Einer wie er geht nach drei Jahren Verschleiß. Sein Abschied hat etwas Zwangsläufiges, da konnten sich Vorstand und Spieler noch so wortreich bemühen. Aber es gibt vielleicht auch einen anderen Grund, der mitentscheidend gewesen sein könnte. So wie viele Deutsche mit seiner Fußballidee fremdeln, darf er sich auch vom FC Bayern unverstanden fühlen."

Focus Online: "Guardiola trieb den Verein nun auch bei der Frage nach seiner Zukunft vor sich her. Er schickte manches Mal nur seinen üppigen Beraterstab zu den Vertragsgesprächen. Auch das verstanden sie nicht in München. Rummenigge ließ manchmal seine wachsende Genervtheit öffentlich durchblicken. Er gab aber nie dem Bedürfnis nach, Guardiola schlicht zu sagen: 'Dann geh doch!'"

Die Welt: "Am ehesten werden es wohl die Fans akzeptieren. Für sie war Guardiola nie der Trainer ihrer Herzen, keine 'Pep Guardiola'-Sprechchöre hallten durch die Arena während seiner Zeit, er wurde nie geliebt wie Heynckes, Hitzfeld oder Lattek. Sie haben mit ihrem feinen Gespür für Zwischenmenschliches früh erkannt, dass er ein Mann auf der Durchreise war. Niemand, der dem Verein huldigt und ihm demütig dient, sondern sich nur seinem Projekt verpflichtet sieht. Einer, der weiterzieht, wenn andere Aufgaben locken. Vielleicht schenkt auch er den Bayern noch das Triple zum Abschied. Zu einem Heynckes wird ihn aber selbst das nicht machen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Anders als mancher Vorgänger hat Guardiola allerdings keinen Lahm, keinen Müller und auch keinen Alaba in den eigenen Reihen entdeckt – Talente durften mitunter mitmachen, wurden hochgelobt und verschwanden wieder in der Versenkung. Mit Carlos Ancelotti kommt ein komplett anderer Typ, von dem seine früheren Spieler wegen seiner Wärme schwärmen. 'Ich wünschte, ich könnte eines Tages wieder mit ihm zusammen arbeiten', sagt Cristiano Ronaldo. Ausschließen soll man im Fußball ja nichts."

tim

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(