Primera Division Real sichert seinem Trainer den Job

Nach der peinlichen Pokal-Schlappe hat Real Madrid seine Fans ein wenig versöhnt: Gegen den FC Getafe fuhren die Königlichen einen sicheren Sieg ein und sind wieder an Tabellenführer FC Barcelona dran.

Vier Tage nach der 0:4-Pokalschlappe beim Drittligisten AD Alcorcón hat Real Madrid seine Fans wieder versöhnt. Mit einem 2:0 (0:0)-Sieg über den FC Getafe rettete der spanische Fußball-Rekordmeister seinem umstrittenen Trainer Manuel Pellegrini bis auf weiteres den Job und verkürzte in der Primera División den Rückstand zum Spitzenreiter FC Barcelona auf einen Punkt.

Barça verschenkte am Samstagabend beim 1:1 (0:0)-Remis bei CA Osasuna einen schon sicher geglaubten Sieg. Innenverteidiger Gerard Piqué lenkte in der dritten Minute der Nachspielzeit den Ball zum Ausgleichstreffer für die Platzherren ins eigene Netz. Seydou Keita hatte den Meister und Champions-League-Sieger in der 72. Minute in Führung gebracht.

Real verdankte seinen Erfolg über Getafe vor allem dem Argentinier Gonzalo Higuaín. Der Stürmer, der seit der Verpflichtung des Superstars Cristiano Ronaldo eigentlich nur noch zweite Wahl ist, mit einem Doppelschlag in der 53. und 56. Minute beide Treffer. Die "Königlichen" mussten nach einem Platzverweis ihres Abwehrspielers Raúl Albiol mehr als eine Stunde in Unterzahl spielen. Innenverteidiger Christoph Metzelder war nach seinem enttäuschenden Auftritt in Alcorcón gar nicht erst ins Aufgebot berufen worden.

Allerdings machte der FC Getafe wenig Anstalten, Real ernsthaft in Gefahr zu bringen. "Wir haben nur zugeschaut", meinte Getafes Trainer Michel. Der Coach hatte selbst viele Jahre für Real als Profi gespielt. Ein großer Teil seiner Spieler entstammt dem Nachwuchs des großen Nachbarn. Getafes Vereinspräsident Angel Torres ist eingeschriebenes Real-Mitglied.

Der FC Sevilla feierte eine gelungene Generalprobe für das Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart: Alvaro Negredo (42.) und Luis Fabiano (89.) trafen beim 2:0 (1:0)-Erfolg im andalusischen Derby bei Deportivo Xerez. Allerdings hatten die Sevillaner mit dem Aufsteiger mehr Mühe als erwartet.

DPA DPA

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