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Sonntagsspiele: HSV schickt Köln Richtung Keller

Die Euro-Fighter haben in der Fußball-Bundesliga erfolgreich nachgelegt: Der Hamburger SV besiegte Köln verdient, musste aber am Ende zittern. Die Rheinländer sacken immer weiter ab. Wolfsburg bezwang Hannover, das die Partie zu zehnt beendete. Ein Feldspieler musste ins Tor - und hielt sogar einen Elfer.

Dank Doppel-Torschütze Mladen Petric hat der Hamburger SV seine Negativserie auf fremden Plätzen beendet und den Kontakt zur Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gehalten. Mit dem verdienten 2:1 (1:0) im Niedersachsen-Derby gegen den Nachbarn Hannover 96 blieb Wolfsburg im achten Spiel in der Volkswagen-Arena ungeschlagen. Für die Tore sorgten Zaccardo beim Gastgeber und Jiri Staijner für die Gäste, der erst den Ausgleich erzielte und dann mit einem Eigentor für den Wolfsburger Siegtreffer sorgte.

Mit seinen Saisontreffern sechs und sieben (15./31.) zum 2:1 (2:0) bei Aufsteiger 1. FC Köln sicherte Mladen Petric den Hanseaten am Sonntag den ersten Auswärts-Dreier seit dem 4. Oktober. Milivoje Novakovic (83.) gelang mit seinem zehnten Tor in dieser Spielzeit nur noch Ergebniskosmetik für die Kölner.

Drei Tage nach dem Uefa-Cup-Sieg in Prag präsentierte sich die Mannschaft von Martin Jol auch in der Liga wieder selbstbewusst und spielfreudig. Der HSV steckte auch den Ausfall von Alex Silva weg, der mit Verdacht auf eine schwere Bänderverletzung früh ausgewechselt werden musste, und kontrollierte die Partie über weite Strecken. Den Rheinländern fehlte dagegen auch im letzten Heimspiel des Jahres die Durchschlagskraft im Angriff.

HSV eiskalt

Als der FC immer besser ins Spiel zu finden schien, schlugen die Hanseaten eiskalt zu: Marcell Jansen setzte sich auf der linken Seite energisch durch und flankte nach innen, wo Petric von Wome kaum bedrängt einköpfte. Auch beim zweiten Kopfball-Treffer des Kroaten war die Kölner Abwehr überhaupt nicht im Bilde. Als Joris Mathijsen einen Eckball von Trochowski verlängerte, achtete niemand im weißen Trikot auf Petric, der am langen Pfosten zum 0:2 einnickte. Erst danach wurde Kölns Ein-Mann-Sturm Novakovic gefährlich, doch Rost lenkte den Kopfball des Slowenen zur Ecke (36.).

Nach dem Wechsel reagierte FC-Coach Christoph Daum auf das wenig effektive Offensivspiel seiner Mannschaft und stellte Novakovic in dem Ex-Duisburger Manasseh Ishiaku einen zweiten Angreifer zur Seite. Der Nigerianer erwies sich bei seinem erst zweiten Saisoneinsatz zwar als belebendes Element, doch im Abschluss gelang den Hausherren weiterhin nur wenig. In der 65. und 75. Minute verpasste Ivica Olic jeweils frei vor FC-Keeper Faryd Mondragon sogar das mögliche 0:3. Doch nach dem Anschluss durch Kölns Torschützen vom Dienst hatte der HSV am Ende doch noch bange Momente zu überstehen, auch weil Mathijsen (87.) nur die Latte traf.

Zaccardo schießt erstes Bundesliga-Tor

Der VfL Wolfsburg bleibt zu Hause eine Macht, Hannover 96 hingegen ein gern gesehener Gast: Mit dem verdienten 2:1 (1:0) im Niedersachsen-Derby verteidigten die Wolfsburger gegen den Nachbarn ihre makellose Bilanz in der Fußball-Bundesliga und blieben auch im achten Spiel in der Volkswagen-Arena ungeschlagen. Hannover 96 wartet indes in dieser Saison weiter auf den ersten Erfolg in der Fremde und hat als schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga erst einen Punkt auf dem Konto.

Cristiano Zaccardo (32.) brachte die Wolfsburger nach exzellenter Kombination mit seinem Bundesliga-Premieren-Tor in Führung. Jiri Stajner (59.) nutzte eine kurze Schwächeperiode der Gastgeber zum Ausgleich. Nur fünf Minuten später stand Staijner wieder im Mittelpunkt, als er einen Freistoß von Zvjezdan Misimovic mit dem Kopf ins eigene Tor lenkte.

Immerhin sorgten die Gäste für die kurioseste Situation: Mittelfeldspieler Jan Rosenthal (82.) hielt einen Foulelfmeter von Edin Dzeko glänzend. Rosenthal hatte ins Tor wegen der Roten Karte seines Keepers Florian Fromlowitz und des bereits ausgeschöpften Wechselkontingents gehen müssen. Fromlowitz hatte zuvor Dzeko im Strafraum gelegt.

DPA/tis / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(