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Transferpoker: Kein Ultimatum an Ballack

Bayern-Manager Uli Hoeneß hat bestritten, dass es ein Ultimatum für Michael Ballack gibt. "Das ist alles Quatsch", sagte Hoeneß. Ob der Mittelfeldstar den Bayern erhalten bleibt, ist völlig offen.

Uli Hoeneß hat im Transferpoker um Michael Ballack ein angebliches Ultimatum des FC Bayern München an den Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft energisch bestritten. "Das ist alles großer Quatsch. Wir haben ein Angebot gemacht und warten auf eine Entscheidung. So etwas wie ein Ultimatum gibt es nicht und wird es nicht geben", sagte der Manager des deutschen Meisters bei einem Sponsorentermin in München.

Hoeneß dementierte damit einen Medienbericht vom Wochenende, laut dem er selbst den Mittelfeldstar zu einer Entscheidung über seine Zukunft bis Ende September aufgefordert haben soll. Der FC Bayern hat Ballack für dessen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag ein neues Angebot bis ins Jahr 2010 gemacht. Der 28-Jährige soll auch das Interesse der europäischen Spitzenclubs Real Madrid und Manchester United geweckt haben.

Santa Cruz fällt aus

Ballacks Mannschaftskollege Roque Santa Cruz wird dem FC Bayern mindestens zehn Tage nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer aus Paraguay erlitt am Montag im Training des deutschen Rekordmeisters einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel, teilte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt mit. Santa Cruz fehlt dem FC Bayern somit in jedem Fall beim Bundesliga-Heimspiel am kommenden Samstag gegen Hertha BSC.

Santa Cruz wird seine Verletzung mit einem neuen Präparat behandeln. Der FC Bayern setzt in seiner medizinischen Abteilung auf die Behandlung mit so genannten Nanomineralien und präsentierte am Montag einen neuen Premium-Partner für diesen Bereich. Auf minimale Größe zerkleinertes Silicium soll laut Müller-Wohlfahrt die Regeneration bei Muskelblessuren fördern und zudem vorbeugend wirken.

DPA / DPA

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