Verletzungspech Schock für den HSV


Neue Hiobsbotschaften für den Hamburger SV: Rafael van der Vaart muss sich eine Schraube aus dem Knöchel operieren lassen. Ein anderer Leistungsträger der Hanseaten muss ebenfalls unters Messer.

Rafael van der Vaart vom Hamburger SV wird sich am Dienstag vorzeitig die Schraube aus dem operierten linken Innenknöchel entfernen lassen und damit wohl die letzten drei Bundesliga-Spiele ausfallen. Wie der HSV mitteilte, wird der Regisseur in Amsterdam von Professor Coen van Dijk operiert. Die Schraube, die für schmerzhafte Reizerscheinungen des Knochens gesorgt hatte, wurde im vergangenen Dezember nach einem Knöchelbruch eingesetzt. "Ich bin froh, dass Klarheit besteht und die Schraube herauskommt", sagte van der Vaart. "Ich will danach so schnell wie möglich auf die Beine kommen."

Der Tabellen-Zweite hofft noch auf einen Einsatz des 23 Jahre alten Spielmachers im letzten Saisonspiel am 13. Mai gegen Werder Bremen. Ebenfalls operieren lässt sich der niederländische Nationalmannschaftskollege Nigel de Jong. Bei dem Mittelfeldspieler wird eine Glättung des lädierten Meniskus am rechten Knie vorgenommen. De Jong wird dem HSV in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen.

Hoffen auf van Buyten

"Ich wünsche meinen Spielern, dass sie möglichst schnell wieder fit werden. Von uns bekommen sie alle Unterstützung", sagte HSV-Trainer Thomas Doll. "Wir haben es immer geschafft, Ausfälle zu kompensieren. Das spricht für die Leistung unserer Mannschaft", meinte der Trainer, dem das freie Bundesliga-Wochenende gelegen kommt. Trotz seines lädierten Knöchels soll der Tscheche David Jarolim mit Hilfe der medizinischen Abteilung bis Saisonende durchhalten. Und auch Kapitän Daniel van Buyten hofft nach seinem Bänderriss auf einen Einsatz in den letzten beiden Spielen bei Hertha BSC und gegen Bremen. Er wird in dieser Woche mit dem Lauftraining beginnen.

DPA DPA

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