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Willi Lemke attackiert Hoeneß: "Bayern sind doch Pappnasen"

Alle Bremer sind ruhig, nur einer kann es einfach nicht lassen. Werders Ex-Manager Willi Lemke attackiert vor dem Gipfeltreffen scharf die Bayern, insbesondere seinen Intimfeind Uli Hoeneß.

Während sich alle Werder-Verantwortlichen - von Trainer Thomas Schaaf bis Sportdirektor Klaus Allofs - über das bajuwarische Ballyhoo vor dem Gipfeltreffen am Samstag in München recht amüsiert zeigen, hat sich ein fast vergessener Bekannter zurückgemeldet und Uli Hoeneß scharf kritisiert: Willi Lemke, der Intimfeind des Bayern-Managers aus der "Hass-Zeit" beider Vereine.

Bayern "spielt nur in den Medien eine Rolle"

Der nicht mehr mit dem Tagesgeschäft befasste Ex-Manager schießt wieder scharf gegen die Münchner. Meister könne dieses Jahr nur Bremen werden. "Auch wenn wir dort einen Fünfer kriegen, werden wir Meister", sagte der jetzige Bremer Bildungssenator (SPD) der "Sport Bild". "Die Bayern haben doch die Pappnase auf. Die spielen doch nur noch in den Medien eine Rolle. Die haben ganz offenbar den Druck. Aber wir doch nicht".

"Bei Hoeneß schalte ich sofort ab"

Und einmal richtig in Fahrt pflegt er die wechselseitig gepflegte Antipathie zu Uli Hoeneß: "Ich nicht, was der Bayern-Manager sagt, weil ich den Fernseher immer abschalte, wenn er auf dem Bildschirm erscheint. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der sich immer so negativ über mich geäußert hat."

Über nichts freue sich das 57 Jahre alte Aufsichtsratmitglied mehr als auf die Meisterfeier mit Bremen. Sie sei doppelt schön. Es gebe nämlich sowie so nur zwei Anlässe, um zu trinken: "Wenn Werder gewinnt und wenn Bayern verliert".

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