Togo-Chaos Hoppla, Pfister ist wieder da


Unglaubliche Wendung in der Trainerposse beim WM-Neuling Togo: Otto Pfister tritt von seinem Rücktritt zurück und wird am Dienstag gegen Südkorea auf der Bank sitzen.

Rücktritt vom Rücktritt in der Trainerposse von Togo: Der Deutsche Otto Pfister tritt von seinem Rücktritt zurück und wird nun doch den WM-Neuling beim ersten Spiel gegen Südkorea am Dienstag in Frankfurt betreuen. Erst am Freitagabend hatte der deutsche Trainer, entnervt von Prämienstreit und Spielerstreik, das Handtuch geworfen. Das bestätigte Verbandsprecher Messan Attolou am Montagabend. Der Sohn und Berater des Coachs, Mike Pfister, nannte die Entscheidung seines Vaters "eine Sache des Herzens". Entscheidend sei das Bemühen der Spieler um Pfister gewesen.

Prämienstreit seit Monaten

Seit Monaten beschäftigt sich das westafrikanische Team aus Togo mehr mit Prämien und Verbandsquerelen als mit Fußball. Nach dem Aufsehen erregenden Rücktritt Pfisters stand Togo zunächst ohne Nachfolger da. Der ehemalige Kamerun-Trainer Winfried Schäfer stand als Kandidat zunächst zur Verfügung; wollte die Aufgabe dann nur übernehmen, wenn die internen Probleme überwunden sind. Am Montag gab es zwar weitere Gespräche, aber keine Einigung. Das Training leitete der am Samstag ernannte Interimscoach Mawuena Kodjovi.

DPA DPA

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