Fußball-Weltmeisterschaft 2010 WM-Aus für Portugals Star Nani


Und täglich fällt ein Star aus. Nachdem es bereits mehrere Top-Nationen erwischt hat, muss nun auch Portugal auf den ersten großen Namen verzichten. Nani, Flügelflitzer von Manchester United, muss passen. Ein Italiener hofft dagegen noch.

Die portugiesische Nationalmannschaft muss bei der am Freitag beginnenden Fußball-WM in Südafrika ohne Flügelspieler Nani auskommen. Der Dribbelkünstler vom englischen Premier-League-Klub Manchester United leidet an einer Verletzung der linken Schulter, die sein Mitwirken beim Turnier am Kap unmöglich macht. Für den 23 Jahre alten Offensivpartner von Superstar Cristiano Ronaldo nominierten die Portugiesen Mittelfeldspieler Ruben Amorim von Rekordmeister Benfica Lissabon nach.

"Nach einer Reihe von Tests haben wir entschieden, dass Nani nicht fit genug ist, um an der WM teilzunehmen", hieß es in einer Mitteilung des portugiesischen Verbandes. Nani hatte sich die Blessur am Freitag im Training vor dem Flug nach Südafrika zugezogen.

Portugal bestreitet sein WM-Auftaktspiel in der Vorrundengruppe G am 15. Juni gegen die Elfenbeinküste. Danach warten Nordkorea (21. Juni) und Rekord-Weltmeister Brasilien (25. Juni).

Am Dienstagnachmittag traten die Südeuropäer in Johannesburg zu ihrem letzten Test vor Turnierbeginn gegen Mosambik an. Dabei sollte Abwehrchef Pepe vom spanischen Rekordmeister Real Madrid nach rund sechsmonatiger Verletzungspause sein Comeback geben.

Andrea Pirlo hofft noch

Trotz seiner Wadenzerrung will Andrea Pirlo früher als geplant für Titelverteidiger Italien bei der Fußball-WM in Südafrika auflaufen. "Ich fühle mich besser, der Schmerz lässt nach und mein Optimismus wächst. Mein Ziel ist, am dritten Match der Azzurri gegen die Slowakei teilzunehmen", sagte der 31-Jährige. Das letzte Gruppenspiel gegen die Slowakei findet erst am 24. Juni statt.

Der Mittelfeldspieler reiste am Dienstag mit der Squadra Azzurra nach Johannesburg und wird dort die Rehabilitation fortsetzen. Pirlo hatte sich die Verletzung beim 1:2 im Test gegen Mexiko am vergangenen Donnerstag zugezogen und danach das Trainingslager der Azzurri in Sestriere verlassen, um sich in Mailand weiteren Behandlungen zu unterziehen.

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SID/dab SID

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