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Geldstrafe und Rüge: Provozierender Jubel gegen Schweden kommt DFB-Mitarbeiter teuer zu stehen

Für ihren provozierenden Jubel vor der schwedischen Bank müssen dei beiden DFB-Mitarbeiter Behlau und Voigt nun tief in die Tasche greifen. Beim Spiel gegen Südkorea sind die beiden zudem nicht im Innenraum zugelassen.

Zwischen dem schwedischen Nationalcoach Janne Andersson und Mitgliedern aus dem deutschen Betreuerstab ist es zu einem unschönen Gerangel gekommen.

Nach den Tumulten beim deutschen WM-Vorrundenspiel gegen Schweden kommen DFB-Büroleiter Georg Behlau und Ulrich Voigt aus der Medienabteilung mit einer Geldstrafe davon. Die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbands verurteilte das Duo wegen "unsportlichen Verhaltens" zu jeweils 5000 Schweizer Franken (4340 Euro) und sprach Rügen aus, wie die Fifa am Dienstag mitteilte.

Dabei habe das Gremium berücksichtigt, dass die Funktionäre wie auch der Deutsche Fußball-Bund sich bei den Schweden zeitnah entschuldigt hatten. Zudem hatte der DFB bereits angekündigt, dass Behlau und Voigt beim letzten Gruppenspiel gegen Südkorea an diesem Mittwoch in Kasan keine Funktionen im Stadion-Innenraum wahrnehmen werden.

DFB-Mitarbeiter verursachten Handgemenge

Beide hatten nach dem 2:1 der deutschen Mannschaft provozierend vor schwedischen Delegationsmitgliedern gejubelt. Danach war es in Sotschi zu einem Handgemenge gekommen. Nach dem Schlusspfiff standen sich einige Schweden und Deutsche auf dem Platz Gesicht an Gesicht gegenüber, es gab ein paar Schubsereien. Der schwedische Offizielle Jan Gustavsson erhielt von der Fifa eine Warnung für seine Beteiligung an dem Vorfall.

dho / DPA

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