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Zweite Bundesliga Ingolstadt klettert aus dem Keller


Der FC Ingolstadt hat durch den Auswärtserfolg beim VfL Bochum einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. 1860 München zeigte sich gut erholt von der Heimpleite gegen Fürth. Eng bleibt es für die Alemannia aus Aachen.

Der Brasilianer Caiuby hat die Erfolgsserie des FC Ingolstadt im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga ausbauen können. Am Freitag gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Oral beim VfL Bochum durch den späten Treffer von Caiuby (89. Minute) mit 1:0 (0:0) und ist nunmehr seit zehn Spielen nacheinander ohne Niederlage. Vor 12.346 Zuschauern in Bochum konnten die Hausherren Gäste-Keeper Ramazan Özcan trotz guter Möglichkeiten nicht bezwingen.

Bochum war die dominantere Mannschaft und erarbeitete sich bereits im ersten Durchgang viele Torchancen. Paul Freier (11.) und Nika Gelaschwili (17.) verfehlten das Ingolstädter Tor aber knapp, ehe Özcan gegen Gelaschwili (33.) parierte und Faton Toski (40.) über das Tor schoss. Ingolstadt setzte lange auf seine defensive Grundordnung und hatte Pech, als Andreas Görlitz (42.) nach einer Ecke die Latte traf.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Bochum den Druck. Bei einer Doppelchance durch Freier und Dabrowski (48.) bewahrte jedoch abermals Özcan sein Team mit guten Reflexen vor dem Rückstand. Die Gäste lauerten auf gute Kontergelegenheiten und wurden durch Caiuby, der einen Angriff abgebrüht abschloss, in der Schlussphase belohnt.

Für Aachen wird es eng

Für Alemannia Aachen hingegen wird es nach der vierten Niederlage in Serie im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga immer enger. Die Rheinländer verloren am Freitagabend beim ebenfalls abstiegsbedrohten FSV Frankfurt 1:2 (1:1) und rangieren damit weiter auf dem Relegationsplatz 16. Für die Frankfurter, die auf den zwölften Rang vorrückten, trafen vor 5019 Zuschauern im Volksbank Stadion Gledson (7. Minute) und Michael Görlitz (50.) zum verdienten Sieg. Aachen glich zwischenzeitlich durch Benjamin Auer aus (22.).

Der FSV präsentierte sich von Beginn an wacher als die Alemannia, kontrollierte die Partie und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Der Brasilianer Gledson nutzte die dritte gute Möglichkeit zu seinem zweiten Saisontor. Die Aachener erzielten mit ihrem ersten Torschuss den unerwarteten Ausgleich, mussten unmittelbar nach der Pause aber den Frankfurter Siegtreffer hinnehmen. Für die Alemannia war es die siebte Partie ohne Sieg nacheinander.

1860 München in der Erfolgsspur zurück

Hingegen hat der TSV 1860 München hat die herbe Heimniederlage gegen Greuther Fürth weggesteckt und ist in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Münchner gewannen am Freitagabend ihr Zweitligaspiel bei Dynamo Dresden mit 1:0 (0:0). Das Tor zum verdienten Gästesieg markierte Kapitän Benjamin Lauth nach 61 Minuten. Es war sein neunter Saisontreffer. Dynamo musste die letzten zwölf Minuten vor 29 323 Zuschauern mit zehn Mann auskommen, da Robert Koch wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

30 Minuten bestimmten die Gäste die Partie nach Belieben. Dresden fand gegen das sichere Spiel der Münchner keine Einstellung und ließ sich in die eigene Hälfte drängen. Die Sechziger versäumten es jedoch, ihre Überlegenheit auch in Treffer umzumünzen. Die größten Möglichkeiten vergaben Lauth und Kevin Volland (35. Minute) sowie Guillermo Vallori (45.+1). Dresden fand erst spät über den Kampf ins Geschehen, hatte durch Zlatko Dedic zwei Einschussmöglichkeiten (38./41.).

Nach dem Wechsel hatte Dynamo zwar optisch mehr vom Spiel, doch mit dem Gegentor wurden die Angriffsbemühungen erneut unterbrochen. In der Schlussphase verhinderte Dresdens Torhüter Benjamin Kirsten mit guten Paraden eine höhere Niederlage.

kng/DPA DPA

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