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Urteil zum Russen-Doping: Biathlet Peiffer kritisiert: CAS-Urteil ist "Schlag ins Gesicht"

Der deutsche Biathlet Arnd Peiffer macht dem Internationalen Sportgerichtshof schwere Vorwürfe. Es sei ein "Schlag ins Gesicht" der Athleten, die wegen der gedopten Russen Medaillen in Sotschi verpasst haben.

Arnd Peiffer

Arnd Peiffer geht hart mit dem Urteil des Cas ins Gericht

Biathlet Arnd Peiffer hat die Urteile des Internationalen Sportgerichtshofes im russischen Doping-Skandal kritisiert. Es sei "eine Farce, dass Leute wie der Skilangläufer Legkow oder der Skeletonfahrer Tretjakow nach dem CAS-Urteil wieder als Olympiasieger zählen. Für die, die nachgerückt wären, ist das ein Schlag ins Gesicht", sagte der ehemalige Sprint-Weltmeister der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Peiffer, der mit der deutschen Männer-Staffel vor vier Jahren in Sotschi Olympia-Silber gewonnen hat, beschäftigt sich "sehr viel mit diesem Thema". Ihm sei klar, dass die russischen Athleten, deren Sperren vom CAS aufgehoben worden seien, nicht als unschuldig gelten. "Es kann nur nicht der Beweis für eine individuelle Schuld erbracht werden. Bewiesen ist aber letzten Endes, dass in Sotschi ein systematisches Doping beziehungsweise ein systematisches Austauschen von Doping-Proben stattgefunden hat."

Arnd Peiffer: IOC war in Sotschi "blauäugig"

Das Internationale Olympische Komitee sei viel zu blauäugig in Sotschi gewesen und habe sich hinters Licht führen lassen. "Die Russen sind ja schon in der Vergangenheit durch Doping aufgefallen - auch im Biathlon, und da bedarf es schon eines gewissen Grades an Naivität zu glauben, dass da bei Heimspielen nichts passiert, wo die doch alle ihre Leute vor Ort hatten", sagte der 30-Jährige. Er wundere sich, dass man da nicht sensibler gewesen sei.

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tis / DPA

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