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Olympia 2018: So tricksen deutsche Biathleten die Zeitverschiebung aus

Eines der größten Probleme für viele Olympia-Athleten ist die Zeitverschiebung. Die deutschen Biathleten versuchen alles, um den eigenen Bio-Rhythmus zu behalten.

Olympia Arnd Peiffer

Bis mittags schlafen, abends Sport: Biathlet Arnd Peiffer während des Schießens im Einzelrennen bei Olympia

Die deutschen Biathleten sind bei den Winterspielen in Pyeongchang ihrem eigenen Bio-Rhythmus geblieben. Trotz acht Stunden Zeitverschiebung von Deutschland nach Südkorea. Und das hat Folgen. "Ich musste mir heute tatsächlich um 13 Uhr den Wecker stellen, sonst hätte ich noch länger geschlafen", sagte Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer am Freitag. Denn die Skijäger haben sich nur um vier Stunden umgestellt, um nicht aus dem gewohnten Rhythmus rauszukommen und den Körper zu sehr zu stressen. "Und das haut ganz gut hin", sagte Peiffer.

Die Deutschen schlafen bis Mittags, Frühstücken dann erst, um bei den späten Abendrennen noch auf einem energetischen Top-Level zu sein. Mit dreimal Gold und zweimal Bronze hat das bisher hervorragend geklappt.

Viele Glückwünsche für Arnd Peiffer nach Olympia-Sieg

Peiffer hat auch noch ein anderes Problem. Und zwar was das Beantworten der vielen Glückwunsch-Nachrichten betrifft. "Mir tut schon der rechte Daumen weh. Denn ich habe angefangen, die ganzen Nachrichten zu beantworten. Das muss ich jetzt erstmal ein bisschen auf Eis legen. Aber es freut mich sehr, dass unsere Ergebnisse so gut zu Hause ankommen", sagte der Harzer. Zum Glück betätigt Peiffer nicht mit seinem Daumen den Abzug am Gewehr.

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tis / DPA

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