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Olympia 2018: Der Spielfilm: Die dramatischen letzten Minuten des deutschen Eishockey-Finales

Es war ein epischer Kampf: Die deutschen Eishockeycracks waren in diesem Olympia-Finale dem schier übermächtigen Favoriten aus Russland ebenbürtig. Das zeigen die dramatischen letzten Minuten. Die Entscheidung im Spielfilm.

Es ist passiert: Der Puck liegt im Tor, Goalie Danny Aus den Birken ist geschlagen. Das Team aus Russland hat das 4:3 in der Verlängerung erzielt und holt Gold. Deutschland bleibt Silber - schon das eine Sensation.

Es ist passiert: Der Puck liegt im Tor, Goalie Danny Aus den Birken ist geschlagen. Das Team aus Russland hat das 4:3 in der Verlängerung erzielt und holt Gold. Deutschland bleibt Silber - schon das eine Sensation.

DPA

Silber gewonnen, nicht Gold verloren! Darin sind sich alle einig. Schon der Einzug ins Olympia-Finale war der größte Erfolg der deutschen Eishockey-Geschichte. Doch wahr ist auch: Es fehlten nur Sekunden zu einer noch größeren Sensation.

Der Spielfilm der dramatischen Schlussminuten in der Eishalle von Gangneung: 

Sieben Minuten vor Schluss: 2:1 für Russland

Alles scheint vorbei. Nikita Gussew trifft 6 Minuten und 39 Sekunden vor dem Ende ins deutsche Tor. Eigentlich ist der Winkel zu spitz, doch der Russe knallt den Puck unter die Latte. 2:1 für die Olympischen Athleten aus Russland (OAR). Nach großem Kampf scheint sich der Außenseiter dann doch dem Favoriten geschlagen geben zu müssen.

Unfassbar! Ausgleich zehn Sekunden später

Doch nein! Nicht mit dieser deutschen Mannschaft! Nur zehn Sekunden später schlagen die Männer von Coach Marco Sturm zurück. Frank Mauer legt den Puck perfekt zurück auf den Schläger von Dominik Kahun. Der legt all' seine Kraft in diesen einen Schuss. Die Scheibe rauscht knapp neben dem rechten Pfosten ins Netz des russischen Tores. So reagiert in einem Finale eigentlich nur ein Spitzenteam. Der Fight geht weiter!

Drei Minuten vor Schluss: Ja! Spiel gedreht!

Den Fans auf den Rängen stockt der Atem, Millionen in Deutschland können es kaum glauben. Jonas Müller führt die Scheibe ... wartet ... zögert ... schaut ... und holt dann aus. Der Puck flitzt übers Eis und schlägt im rechten Eck des russischen Tors ein! 3:2! Deutschland führt rund drei Minuten vor Schluss. Die Sensation nimmt Gestalt an.

Zwei Minuten vor Schluss: Zeitstrafe für die Russen

Und die Hoffnung wird - klammheimlich - noch größer: Zwei-Minuten-Strafe für das russische Team. Sergej Kalinin sitzt in der Box - und darf erst zehn Sekunden vor der Schluss-Sirene wieder aufs Eis. Bedeutet im Klartext: Die deutsche Mannschaft spielt bis zum Schluss in Überzahl! Mit einem Power Play zum Gold? Die Chance ist riesig!

Noch eine Minute: Die Hand am Gold ...

Das russische Team geht aufs Ganze, hat den Torhüter für einen Feldspieler geopfert. Mit Fünf gegen Fünf machen die Kufenstars des OAR-Teams enormen Druck. Von Power Play der deutschen Mannschaft ist leider nichts zu sehen. Allerdings ist das russische Tor leer. Ein falscher Pass der Russen, ein gezielter Weitschuss der Deutschen - und das Eishockey-Märchen wäre wahr geworden. Allen, die es mit den schwarz-rot-goldenen Farben halten, wäre aber auch recht, wenn einfach gar nichts mehr passieren würde.

Noch 55 Sekunden: Neiiiiiiin!

Die Uhr beginnt bereits in Sekundenschnelle runterzulaufen. Der Countdown zu einer der größten Sensationen der Olympia-Geschichte. Der Druck der Sbornaja wird noch einmal größer; die Auswahl wehrt sich mit allem, was sie hat, gegen eine peinliche Niederlage gegen den Underdog. Und dann passiert es doch noch: Nikita Gussew bugsiert den Puck an Danny Aus den Birken vorbei ins deutsche Tor - und rettet den Favoriten damit in die Verlängerung.

Schluss-Sirene. Verlängerung!

Coach Marco Sturm nimmt kurz vor der Schluss-Sirene eine Auszeit, versammelt seine Jungs noch einmal. Jetzt bloß nicht aus Enttäuschung das ganze Match noch weggeben. Das deutsche Team lässt sich nicht hängen, bleibt konzentriert, es geht in die Overtime. Hätte vor dem Turnier jemand gesagt, Deutschlands Eishockeyteam würde im Olympia-Finale Russland in die Verlängerung zwingen - er wäre lauthals ausgelacht worden. Jetzt ist es sogar eine kleine Enttäuschung, die Russen sind erleichtert, die Blamage vorerst abgewendet zu haben. Ein Vorteil für die OAR?


Overtime, zehn Minuten gespielt

Weitgehend ausgeglichener Kampf auch im "vierten Drittel", das schon wieder zur Hälfte vorbei ist. Geht dieses dramatische Finale etwa ins Penalty-Schießen? Noch ist es nicht soweit. Der deutsche Goalie Danny Aus den Birken steht ein ums andere Mal im Mittelpunkt, aber auch die Deutschen werden gelegentlich gefährlich. Der nächste Treffer entscheidet!

Overtime, zehn Minuten plus

Oh nein! Zwei-Minuten-Strafe für Deutschland! Patrick Reimer muss in die Box. Das war Pech. In einem Zweikampf rutscht sein Stock über den Stock seines russischen Gegenspielers in dessen Gesicht. Hoher Stock! Auch wenn es unglücklich war: Die Strafe ist gerechtfertigt, so sind die Regeln.

Overtime, 10 Minuten, 19 Sekunden: Der Traum ist aus!

Die russischen Stars wittern sofort ihre Chance, ziehen ein meisterhaftes Powerplay auf. In der Box muss Patrick Reimer zuschauen, wie der Puck über Wojnow, den Schützen zum 1:0, und Gussew zu Kirill Kaprisow kommt. Der Flügelspieler von ZSKA Moskau zieht ab, Aus den Birken ist machtlos, die russischen Spieler werfen Helme und Schläger von sich: Die Sbornaja ist nach 26 Jahren wieder Olympiasieger! Der Traum vom Gold ist für die DEB-Auswahl ausgeträumt.

Flower-Zeremonie, Stolz und Freude

Die russischen Spieler sind erleichtert, gratulieren aber voller Anerkennung dem würdigen Final-Gegner. Bei der Flower-Zeremonie überwiegen schon wieder Stolz und Freude über den größten Erfolg der deutschen Eishockey-Geschichte. "Silber steht uns gut", sagt Danny Aus den Birken, der zum besten Goalie des Turniers gewählt wird. Vermutlich werden die NHL-Vereine, die keine Spieler für Olympia bereitstellen wollten, den ein oder anderen deutschen Spieler nun auf dem Zettel haben.

dho
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.