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Pyeongchang 2018: Kondome bei Olympia: Der erste Rekord steht

Die Organisatoren von Olympischen Spielen verteilen schon seit Jahren massenhaft Kondome für Sportler und Funktionäre. In Pyeongchang brechen sie damit einen Rekord - so viele gab es noch nie bei Winterspielen.

Kondome Pyeongchang Olympia

Umgerechnet werden 37,6 Kondome pro Sportler in Pyeongchang verteilt

Ab kommender Woche geht es bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang um sportliche Hochleistungen. Ein Rekord in einem anderen Bereich ist jetzt schon sicher: In Pyeongchang werden so viele Kondome verteilt wie nie zuvor bei Olympischen Winterspielen. 110.000 Präservative sollen bei dem zweiwöchigen sportlichen Großereignis unter die Leute gebracht werden, wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten.

Überall im Olympischen Dorf stehen Körbe mit Gummis

Das sind 10.000 mehr als bei den Spielen 2010 im kanadischen Vancouver oder 2014 im russischen Sotschi. Umgerechnet auf die 2925 Athleten in Pyeongchang wären das 37,6 Kondome pro Sportler. Die Gummis sollen aber auch für andere Beteiligte wie Trainer und Physiotherapeuten oder Journalisten bereitstehen. Im Olympischen Dorf sowie im Pressezentrum und in medizinischen Zentren sollen auf den Herren- und Damen-Toiletten Körbe mit den Verhütungsmitteln platziert werden.

Der Kondom-Hersteller Convenience Co spendete 100.000 Präservative für die Verteilaktion, um "der Verbreitung des HI-Virus vorzubeugen". Unternehmenssprecher Chung Geun Sik mutmaßt allerdings, dass viele der Gratis-Kondompäckchen ungeöffnet als Souvenir mit nach Haus genommen werden. "Wir erwarten nicht, dass die Sportler sie alle benutzen", sagte er.


tis / AFP