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Olympia 2021 Irischer Turner widerlegt Bericht über "Anti-Sex-Betten" im olympischen Dorf

Anti-Sex-Betten im olympischen Dorf? Irischer Turner macht den Test
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„Anti-Sex-Betten“ im olympischen Dorf? Der irische Turner Rhys McClenaghan macht die Probe aufs Exempel. Wie stabil sind die nachhaltigen Betten aus Pappe? 
Das Ergebnis: Erstaunlich stabil.  
In einem auf Twitter veröffentlichten Video widerlegt McClenaghan die These des US-Boulevardblatts „New York Post“. Der Zeitung zufolge seien die Olympia-Betten in Tokio aus Pappe gefertigt und würden bei jeder „plötzlichen Bewegung“ kaputtgehen. Damit sollten „Intimitäten“ zwischen den Sportlern verhindert werden. Dies diene der Durchsetzung der für die Athleten geltenden Abstandsregeln.   Der offizielle Twitter-Kanal der Olympischen Spiele griff das Video der Turners auf und dankte dem Iren für die Gegendarstellung. 
Grundlage des Gerüchts war ein Tweet des US-Läufers Paul Chelimo. 
Dem ironischen Post zufolge wären die Papp-Betten darauf ausgelegt, nur das Gewicht einer Person auszuhalten, „um außersportliche Situationen zu verhindern“.
Eine humorvolle Auslegung, die nun dank Rhys McClenaghan widerlegt ist.
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Anti-Sex-Betten bei Olympia? Die Nachricht schlägt Wellen in den USA. Doch der irische Turner Rhys McClenaghan widerlegt das Gerücht durch einen Test im olympischen Dorf.

In den USA sorgte ein Bericht über angebliche "Anti-Sex-Betten" im olympischen Dorf für Wirbel – nun hat der irische Turner Rhys McClenaghan dieses Gerücht als falsch entlarvt. Zwar seien die Betten der Olympia-Athleten in Tokio, wie von Boulevardmedien berichtet, tatsächlich aus Pappe, sagt McClenaghan in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Um eine "Falschnachricht" handele es sich aber bei der Behauptung, die Betten würden bei jeder "plötzlichen Bewegung" kaputt gehen. Zum Beweis hüpfte der Turner auf seinem Bett im olympischen Dorf auf und ab.

Das Video McClenaghans wurde in den Online-Netzwerken schnell zum Erfolg. Auch der offizielle Twitter-Kanal der Olympischen Spiele griff das Video am Montag auf und dankte dem Iren dafür, den "Mythos" um die empfindlichen Kartonbetten widerlegt zu haben. "Die nachhaltigen Betten sind stabil!", hieß es weiter.

Falschmeldung entstand durch ironischen Beitrag von US-Läufer

Das Boulevardblatt "New York Post" hatte zuvor berichtet, dass die aus Pappe gefertigten Olympia-Betten in Tokio der Durchsetzung der für die Athleten geltenden Abstandsregeln dienen und "Intimitäten" zwischen den Sportlern verhindern sollten. Grundlage des Berichts war ein ironischer Beitrag des US-Läufers Paul Chelimo, der getwittert hatte, dass die Olympia-Betten nur das Gewicht einer Person aushalten würden, "um außersportliche Situationen zu verhindern". 

Wegen der Corona-Pandemie gelten für die Olympia-Athleten strenge Abstands- und Hygiene-Regeln. Zuschauer sind an den Wettkampforten nicht zugelassen. Die Sportler sind dazu aufgerufen, "unnötige Formen physischen Kontakts zu vermeiden".

Trotzdem wollen die Organisatoren insgesamt rund 160.000 Kondome an die Athleten verteilen. Die Kondome seien aber nicht dafür gedacht, "im olympischen Dorf genutzt zu werden", teilten die Organisatoren der Spiele der Nachrichtenagentur AFP mit. Stattdessen sollten die Sportler die Präservative mit in ihre Herkunftsländer nehmen und dort für Anti-HIV-Kampagnen werben.

Erste Coronafälle im olympische Dorf

Die Abhaltung der am Freitag beginnenden Olympischen Spiele unter Corona-Bedingungen ist in Japan höchst umstritten. In Umfragen hatte sich eine Mehrheit der japanischen Bevölkerung für eine Absage oder Verschiebung der Wettkämpfe ausgesprochen. Ursprünglich hätten die Spiele bereits im Sommer 2020 stattfinden sollen, damals waren sie Pandemie-bedingt verschoben worden.

Die Organisatoren der Spiele betonten am Montag erneut, dass das olympische Dorf ein "sicherer" Ort sei. Zuvor waren mehrere Corona-Fälle im olympischen Dorf bekannt geworden, darunter bei zwei südafrikanischen Fußballern und am Montag auch bei einem tschechischen Volleyball-Spieler. Insgesamt wurden nach Angaben von Olympia-Sprecher Masa Takaya bisher bereits mehr als 60 Corona-Infektionen im Zusammenhang mit den Spielen festgestellt. 

fis AFP

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