Kanadas Eishockey-Superstars sind entzaubert – und die USA zum dritten Mal nach 1960 und 1980 Olympiasieger. Alles zu den Olympischen Winterspielen 2026 im stern-Newsblog.
Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte.
Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor
Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.
Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sind vorbei, heute Abend gibt es noch die Abschlussfeier. Alle deutschen Medaillengewinner finden Sie in dieser Bilderstrecke:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
USA gewinnt Eishockey-Finale gegen Kanada
Die USA sind zum dritten Mal nach 1960 und 1980 Olympiasieger und Kanada entzaubert. Am Sonntag gewann der Weltmeister durch ein 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung gegen den großen Erzrivalen in Mailand zum Abschluss der Winterspiele die Goldmedaille. Kanada verlor ohne den verletzten Kapitän Sidney Crosby damit erstmals nach 2002 und 2010 ein Olympiafinale gegen die USA.
Den Siegtreffer schoss Jack Hughes von den New Jersey Devils in der Overtime. In regulärer Spielzeit hatte Matt Boldy (6. Minute) von Minnesota Wild für die USA getroffen, die bereits das Frauen-Finale gegen Kanada gewonnen hatten. Für Kanada traf nur Abwehrspieler Cale Makar (39.), danach fehlte den Kanadiern die Effizienz vor dem Tor. Bitter war die Niederlage vor allem auch für Olympia-Topscorer Connor McDavid. Der beste Spieler der Welt hatte mit den Edmonton Oilers bereits zwei Finalserien um den Stanley Cup verloren.
Das US-Eishockey-Team feiert das entscheidende Tor von Jack Hughes gegen Kanada im Olympia-Finale. JOEL MARKLUND / Imago Images
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Deutschland beendet die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo auf dem fünften Platz im Medaillenspiegel und hat den angestrebten dritten Rang verfehlt. Die Athletinnen und Athleten des deutschen Teams holten achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze. Die insgesamt 26 Medaillen bedeuten einmal weniger Edelmetall als noch bei den vorigen Winterspielen 2022 in Peking. Damals hatte Deutschland mit zwölfmal Gold hinter Norwegen noch den zweiten Platz im Medaillenspiegel erreicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Wüstenberg
Dmit steht nur noch eine Entscheidung aus. Traditionell enden die Wettkämpfe mit dem Finale der Herren im Eishockey. Darin stehen sich ab 14.05 Uhr die USA und Kanada gegenüber.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Wüstenberg
Im Curling der Damen geht die Goldmedaille an die Schwedinnen, die sich mit 6:5 gegen die Schweizerinnen durchsetzen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Wüstenberg
Gold für Lochner im Viererbob
Johannes Lochner krönt seine Karriere mit dem Olympiasieg im Viererbob gekrönt. Der 35-Jährige rast zum Abschluss der Winterspiele in Cortina d'Ampezzo mit seinen Anschiebern Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer bei einem deutschen Doppelsieg souverän zu Gold und knüpft an seinen Triumph im Zweier vor fünf Tagen an. Der zweimalige Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich gewinnt Silber, Adam Ammour wird Vierter hinter dem Schweizer Michael Voigt.
Für das deutsche Team ist es in Mailand und Cortina d'Ampezzo am letzten Wettkampftag die achte Goldmedaille.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Wüstenberg
Olympiasiegerin wird mit Heiratsantrag überrascht
Ein Olympischer Ring der besonderen Art. Die niederländische Eisschnellläuferin Marijke Groenewoud wird kurz nach ihrem Olympiasieg im Massenstart von ihrem Partner Mike Dogterom mit einem Heiratsantrag überrascht. „Plötzlich ging jemand vor mir auf die Knie, und alles, was ich dachte, war: ‚Oh nein, wirklich, ist das wahr?‘ Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Es ist unglaublich. Ich kann kaum glauben, was mir gerade passiert ist“, sagt Groenewoud nach ihrem doppelten Glücksmoment.
Nach der Siegerehrung steigt Groenewoud nichtsahnend eine Treppe hinauf, nachdem sie fragenden Journalisten Rede und Antwort gestanden hatte. Nach einer kurzen Umarmung zückt Dogterom eine Schatulle aus seiner rechten hinteren Hosentasche und ging auf die Knie. Groenewoud sagte schnell „Ja“.
Das frisch verlobte Paar. Imago Images
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Laura Nolte holt bei deutschem Doppelsieg Olympia-Gold im Zweierbob
Bob-Pilotin Laura Nolte hat ihre Nerven diesmal im Griff behalten und ist mit Deborah Levi erneut in den Olymp gerast. Vier Jahre nach dem Überraschungssieg in Peking blieb das Erfolgsduo eiskalt und schaffte im extra umgebauten Männer-Bob den zweiten Olympiasieg im Zweierbob. Im Zielraum wurden die Monobob-Zweite und ihre Anschieberin dafür von den Fans gefeiert. Sie hüpften und kreischten vor unbändiger Freude.
Lisa Buckwitz fuhr mit Neele Schuten zu Silber und holte nach ihrem Sensations-Gold 2018 als Anschieberin von Mariama Jamanka erstmals eine Olympia-Medaille als Pilotin. Dritte wurde die dreimalige Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries aus den USA, die mit Jasmine Jones fuhr. Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki kam mit Talea Prepens auf den undankbaren vierten Rang. Auf Bronze fehlten 0,15 Sekunden. Besonders bitter: Schon in Peking vor vier Jahren musste sie sich mit Anschieberin Buckwitz als Vierte die Holzmedaille abholen.
Laura Nolte (Pilotin, l.) und Anschieberin Deborah Levi feiern ihren gemeinsamen Erfolg. Carmen Mandato/Getty Images
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Nach seinem schweren Sturz bei den olympischen Rennen mit dem Viererbob ist der österreichische Pilot Jakob Mandlbauer ins Ca’-Foncello-Krankenhaus nach Treviso verlegt worden. In der Klinik war auch Ski-Star Lindsey Vonn nach dem schweren Sturz in der olympischen Abfahrt behandelt und mehrfach operiert worden. „Die Verlegung dient ausschließlich der weiteren medizinischen Überwachung, um jedes Risiko auszuschließen“, erklärt Bernhard Unterkofler, Chefmediziner des Österreichischen Olympischen Komitees, in einer Mitteilung.
In der Klinik soll eine Bandscheibenproblematik überwacht werden, wie es weiter heißt. Unterkofler hatte Mandlbauer bereits an der Unfallstelle betreut und bei ersten Untersuchungen im Codivilla-Krankenhaus von Cortina begleitet.
In der Klinik soll eine Bandscheibenproblematik überwacht werden, wie es weiter heißt. Unterkofler hatte Mandlbauer bereits an der Unfallstelle betreut und bei ersten Untersuchungen im Codivilla-Krankenhaus von Cortina begleitet.
Daniel Wüstenberg
Schwerer Unfall im Eiskanal – Österreicher Jakob Mandlbauer in Klinik
Nach einem schweren Sturz bei den olympischen Rennen mit dem Viererbob ist der österreichische Pilot Jakob Mandlbauer im Krankenhaus. Er war im zweiten Lauf in Kurve neun gestürzt. Seine Anschieber konnten den Eiskanal im Cortina Sliding Centre selbstständig verlassen. Der Pilot musste mit einer Trage geborgen werden.
Nach ersten Informationen aus dem Umfeld der Österreicher gibt es leichte Entwarnung. Mandelbauer klage über Nackenschmerzen. Nun soll er in einer Klinik genauer untersucht werden. Das Rennen wurde für gut 20 Minuten unterbrochen. Der Schlitten musste aus der Bahn genommen werden.
Der Verletzte wurde in einer Trage abtransportiert. DPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Deutscher Eisschnellläufer teilt gegen eigenen Verband aus
Olympia-Teilnehmer Fridtjof Petzold hat die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft heftig kritisiert und seinen Frust nach seinem letzten Rennen bei den Winterspielen in Italien geäußert. Der Verband werde vom Präsidium bis zur Betreuung durch die Trainer bei Olympia unprofessionell geführt, sagt Petzold nach seinem Aus im Halbfinale des Massenstart-Wettbewerbs. „Aber ich denke, jetzt gerade auch mit der medialen Aufmerksamkeit muss man halt mal darauf aufmerksam machen, dass da ein paar Dinge schieflaufen“, erklärt er.
Es gebe ein grundsätzliches Strukturproblem in der DESG, betont Petzold. „Dass sehr viele Familien, sage ich mal, einfach ihre Leute da reinbringen“, sagt er. Zudem gebe es Verantwortliche, die „sehr nah“ beim Präsidenten Matthias Große angesiedelt seien. „Jeder hat da natürlich auch Angst, irgendwie was zu sagen, weil er um seinen Job besorgt ist, dass er ihn dann verliert.“
Fridtjof Petzold in Olympischen Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina 2026. Peter Kneffel/dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Von Kufe im Gesicht getroffen: Polin nach Horror-Sturz erfolgreich operiert
Nach ihrem schlimmen Sturz im Shorttrack bei Olympia in Italien und einer Verletzung im Gesicht durch die Kufe einer Kontrahentin hat die Polin Kamila Sellier eine Operation erfolgreich überstanden. „Kamila wurde operiert, wobei der auf dem CT-Scan zu sehende beschädigte Knochen wieder zusammengesetzt und alles gereinigt wurde“, sagt der polnische Funktionär Konrad Niedzwiedzki dem Sender Eurosport. Die 25 Jahre alte Sportlerin sei am Morgen aufgestanden, habe aber in der Nacht nicht viel geschlafen und zeige starke Schwellungen. Weitere Tests zur Beweglichkeit des Augapfels stehen noch aus, wie Niedzwiedzki weiter sagt. Voraussichtlich werde Sellier bis Montag im Krankenhaus bleiben müssen, heißt es weiter.
Am Samstagnachmittag meldete sich Sellier zum ersten Mal seit ihrem Unfall selbst zu Wort. Auf Instagram postete sie ein Foto, das ihre unversehrte Gesichtshälfte zeigte. „Ich weiß, dass dieses Bild mich irgendwann daran erinnern wird, dass ich stärker bin, als mir scheint“, schrieb sie dazu. „Ich möchte auch sagen, dass es mir ganz gut geht.“
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Biathletin Franziska Preuß hat ihre Karriere ohne olympische Einzelmedaille beendet. Im letzten Wettbewerb ihrer langen Laufbahn belegt die 31-Jährige aus Ruhpolding im abschließenden Massenstart bei Olympia nur den 28. Platz.
Nach sieben Strafrunden hatte Deutschlands Sportlerin des Jahres 3:32,4 Minuten Rückstand auf Olympiasiegerin Océane Michelon aus Frankreich. Silber ging nach 12,5 Kilometern zum Abschluss der Rennen in Antholz an deren Teamkollegin Julia Simon, Bronze gewann Tereza Vobornikova aus Tschechien.
Deutschlands Franziska Preuß (l.) und Italiens Dorothea Wierer kommen beim 12,5-km-Biathlon-Massenstartrennen der Frauen gemeinsam ins Ziel. Michael Steele/Getty Images
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Wüstenberg
Schwerer Unfall im Eiskanal – Österreicher Jakob Mandlbauer in Klinik
Nach einem schweren Sturz bei den olympischen Rennen mit dem Viererbob ist der österreichische Pilot Jakob Mandlbauer im Krankenhaus. Er war im zweiten Lauf in Kurve neun gestürzt. Seine Anschieber konnten den Eiskanal im Cortina Sliding Centre selbstständig verlassen. Der Pilot musste mit einer Trage geborgen werden.
Nach ersten Informationen aus dem Umfeld der Österreicher gibt es leichte Entwarnung. Mandelbauer klage über Nackenschmerzen. Nun soll er in einer Klinik genauer untersucht werden. Das Rennen wurde für gut 20 Minuten unterbrochen. Der Schlitten musste aus der Bahn genommen werden.
Der Verletzte wurde in einer Trage abtransportiert. DPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Daniel Wüstenberg
Der britische Freestyler Gus Kenworthy berichtet nach seinem Pinkel-Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde (ICE) über massive Angriffe gegen sich im Internet. „Es war hart. Niemand möchte über sich schlechte Dinge lesen, Dinge, die Beleidigungen und brutal und beängstigend und homophob sind“, sagt der 34-Jährige bei BBC Sport.
Kenworthy hatte kurz vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Italien auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem „fuck ICE“ zu sehen ist – nach seinen Angaben hat er den Schriftzug in den Schnee gepinkelt. Beim Halfpipe-Wettbewerb am Freitagabend erreichte der Silbermedaillengewinner von 2014, der als Kind mit seinen Eltern in die USA ausgewandert war, den sechsten Platz.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Lennard Worobic
Das Eishockey-Traumfinale ist perfekt: Die USA treffen auf Kanada. Beide NHL-Superstar-Teams haben in Mailand ihre Halbfinalspiele gewonnen. Dramatisch war vor allem der 3:2-Sieg (0:1, 1:1, 2:0) Kanadas gegen den 2022-Olympiasieger Finnland. 35 Sekunden vor dem Spielende traf Top-Stürmer Nathan MacKinnon von Colorado Avalanche zum Sieg für den Topfavoriten. Die USA hatten beim 6:2 (2:0, 3:0, 1:2) gegen Deutschland-Bezwinger Slowakei deutlich weniger Mühe. Am Sonntag kommt es nun zur selben Finalpaarung wie bei den Frauen am Donnerstag. Da hatten die USA 2:1 nach Verlängerung gewonnen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
AFP · DPA · Reuters · SID