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America's Cup Finale: Flaute für die Super-Segelmänner

Im zweiten Rennen haben die Herausforderer vom Team New Zealand die übermächtig erscheinende Alinghi bezwungen. Damit steht es im Finale des Amercia's Cup unentschieden. Die wichtigste Erkenntnis: Die Schweizer sind nicht unschlagbar.

Roberto Lalli delle Malebranche, Valencia

Das Unfassbare ist also geschehen: Die Schweizer haben ein Rennen verloren. Alinghi SUI 100, eines der schnellsten Boote aller Zeiten, wahrscheinlich und ganz sicher schneller als die NZL 92 von Emirates Team New Zealand, hat es nicht geschafft. Acht Knoten Windstärke waren für die Eidgenossen offenbar zuwenig, um die Stärken ihres Bootes voll ausspielen zu können. Die Sui 100 ist ein Boot für starke Brisen, und wenn der Wind in den kommenden Tagen nicht auffrischt, wird es eng für die Titelverteidiger. Anders die Neuseeländer, deren Boot bei glatter See und leichter Brise offenbar aufblüht, was ihnen am Sonntag im Ziel einen Vorsprung von 28 Sekunden vor den Topfavoriten bescherte.

Es zeigt sich nun, wie gut der diesem Finale vorgelagerte Louis Vuitton Cup wirklich war: Topfavorit BMW Oracle schied gegen Prada mit 1 zu 5 aus und diese dann im Finale der Herausforderer mit 0 zu 5 gegen Emirates Team New Zealand. Zwei Monate Kampf auf dem Wasser und unzählige Wendemanöver und Verfolgungsjagden haben die Neuseeländer zusammengeschweißt und aus ihnen offenbar eine Mannschaft gemacht, die sogar den reichen Schweizern gefährlich werden kann.

Bertarelli ist Opfer der eigenen Regeln

Ernesto Bertarelli ist dabei auch das Opfer seiner eigenen Regeln, die er als Titelverteidiger aufstellen durfte. Er wollte zwecks Medienresonanz, dass seine Herausforderer noch vor dem Louis Vuitton Cup soviel wie möglich segeln, und das haben sie während der so genannten Acts auch getan. Dass sie dabei von Monat zu Monat besser werden würden, war zu erwarten, dass sie am Ende sogar besser sein könnten als die Schweizer, hat Bertarelli wohl nicht für möglich gehalten.

Außerdem durfte die Mannschaft von Alinghi, wie alle Titelverteidiger zuvor, während des Louis Vuitton Cups der Herausforderer nur zusehen und nicht gegen diese antreten, und es zeigt sich jetzt, dass dies womöglich ein weiterer, ja vielleicht sogar der entscheidende Nachteil gewesen ist.

Jetzt ist alles möglich für die Kiwis

Jetzt ist alles möglich, sogar der fast unmöglich geglaubte Traum, dass die im Finale 2003 von Alinghi gedemütigten Neuseeländer den Cup postwendend wieder mit nachhause nehmen könnten. Das will hier in Valencia niemand, wirklich niemand außer den Kiwis und ihren Fans. Denn alle hier fürchten, dass der Cup wieder hinter dem Horizont und damit auch aus dem Bewusstsein der Europäer und der hier ansässigen Großunternehmen bzw. Sponsoren verschwinden könnte. Aber so sind Träume nun eben, sie gehören denjenigen, die sie träumen und sie verwirklichen können und zwar meistens gegen den Widerstand derjenigen, die einen anderen Traum verfolgen und sie daran zu hindern trachten.

Das Lächeln auf den Gesichtern der Neuseeländer, aber auch vieler spanischer Besucher sagt immer dasselbe: "Es geht gerade erst los, dieses Finale wird es in sich haben und wir sind dabei!". Denn spätestens ab heute ist klar, dass Topfavorit Alinghi alles geben muss, um den Cup in Europa halten zu können. Was viele vor dem Best of Nine-Finale für eine Schweizer Pflichtübung hielten, könnte sich in den spannendsten America's Cup aller Zeiten verwandeln. Zeit also, die Flugpläne zu studieren und nach Valencia zu kommen. Vielleicht ist dies ja nicht nur der erste America's Cup in Europa, sondern zugleich auch der letzte für lange, lange Jahre.

"Alinghi Crash Bang Boom"

Manche, für die Europa derjenige Kontinent ist, der am anderen Ende der Welt liegt, würden das sehr begrüßen. In der Estrella Damm Bar im Hafen dreht sich ein junger Neuseeländer zu mir um und sagt lachend: "Alinghi Crash Bang Boom". Und in seinen Augen funkelt nicht nur der Spott, sondern auch der große Traum einer Nation, die daran glaubt, dass sich alles erreichen lässt, wenn man es nur versucht.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(