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Ausstellung: Sport macht sexy

Talent allein reicht nicht mehr, Sportler müssen heutzutage auch über ein hohes Maß an Sex Appeal verfügen. Eine Ausstellung zeigt die Schönsten der Schönen von ihrer besten Seite - von Anna Kournikova bis Susen Tiedtke.

Was haben die beiden Tennis-Ladys Anna Kournikova und Maria Sharapova oder Sprinterin Susen Tiedtke gemeinsam? Richtig: Alle drei gehören zu der Kategorie Sportlerinnen, die vom lieben Gott nicht nur außergewöhnliches sportliches Talent in die Wiege gelegt bekommen haben, sondern noch dazu atemberaubend schön sind. Da wird man als Mann auf der Tribüne schon mal leicht unruhig. Aber auch die weiblichen Fans kommen in den Arenen dieser Welt nicht zu kurz. Man denke nur an den ehemaligen Basketballstar Dennis Rodman, Sprintkönig Maurice Green oder Handball-Punk Stefan Kretzschmar.

Die Schönheiten, egal ob nun Männlein oder Weiblein, wissen genau, wie sie ihren Sex-Appeal erfolgreich einsetzen. Sie verzücken und verführen, lassen sich bewundern und genießen die Schwärmereien des Publikums, ein ewiges Spiel an dem beide Seiten aktiv teilnehmen und das die erotische Seite des Sports betont. Aber nicht nur die Athleten, auch Verbände und Sponsoren nutzen die Erotik des Sports für sich. Sport macht sexy, Sport ist sexy! Schöne, austrainierte Körper sind das Markenzeichen fast aller Sportarten. Die Folge: Der attraktive Körper des Einzelnen steht in der heutigen Gesellschaft fast schon mehr im Vordergrund als dessen sportliche Leistung.

Von der Sinnlichkeit der Bewegung bis hin zum gewinnbringenden Einsatz des Körpers

Wie ist es möglich, dass der Sport zu diesen Phänomenen in der Lage ist? Die Ausstellung "Sport macht sexy" im Deutschen Sport & Olympia Museum vom 24. März bis 1. Juli 2007 lüftet mit einer Kombination aus Bildern, Filmen und Musik dieses Geheimnis. "Der Sport beinhaltet Faszination, Tempo, Aktion, Fitness, Gesundheit, Ausstrahlung, ja er beinhaltet auch modernes Marketing und Business. Die großen Sportereignisse in letzter Zeit in Deutschland haben dies alles eindrucksvoll demonstriert", sagt selbst der Präsident des Deutschen Olympischen Sport Bundes, Dr. Thomas Bach, in einer Kolumne zur Ausstellung. Die Veranstaltung in Köln versucht, den Bogen von der Sinnlichkeit der Bewegung bis hin zum gewinnbringenden Einsatz des trainierten Körpers zu spannen. Und das gelingt eindrucksvoll.

kbe

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