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Australian Open: "Kampfmaschine" trifft Glamour Girl

Das Damen-Finale beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres verspricht ein echter Leckerbissen zu werden - optisch, aber vor allem sportlich. Tennis-Beauty Maria Sharapova und das amerikanische Kraftpaket Serena Williams kreuzen die Klingen. Die Sympathien sind klar verteilt.

Maria Sharapova und Serena Williams bestreiten am Samstag das Damen-Endspiel bei den Australian Open der Tennis-Profis. US-Open-Siegerin Sharapova erreichte am Donnerstag mit einem lockeren 6:4, 6:2 über die Belgierin Kim Clijsters als erste Russin in der Turniergeschichte das Finale. Serena Williams kann in Melbourne dagegen schon dritten Mal nach 2003 und 2005 gewinnen. Die diesmal als Außenseiterin gestartete Amerikanerin siegte in einem hart umkämpften Match 7:6 (7:5), 6:4 gegen die Tschechin Nicole Vaidisova, die erstmals im Halbfinale stand.

Sharapova lag gegen Clijsters zunächst 1:3 zurück, zog dann aber das druckvollere Spiel gegen die Finalistin von 2004 auf, die sich nach dieser Saison vom Profi-Tennis zurückziehen will. Die in Australien sehr populäre Clijsters konnte der mäßigen Partie nach einem schnellen 0:3-Rückstand im zweiten Satz keine Wende mehr geben.

Federer im Schnelldurchgang

Zwei Jahre nach ihrem bislang letzten von insgesamt sieben Grand-Slam-Titeln setzte Serena Williams zuvor ihren nicht erwarteten Siegeszug durch das Turnier auch gegen Vaidisova fort. Die 17 Jahre alte Pragerin besaß im ersten Durchgang beim 5:4 zwar Satzball, konnte diese Chance aber nicht nutzen. Die nach vielen Verletzungen auf Platz 81 der Weltrangliste zurückgefallene Serena Williams profitierte häufig vom schwachen Aufschlag ihrer Kontrahentin. Dank des Endspiel-Einzuges wird sie in der neuen Weltrangliste wieder unter die besten 20 Spielerinnen zurückkehren.

Bei den Herren steht Titelverteidiger Roger Federer als erster Finalist bei den Australian Open der Tennis-Profis fest. Der Weltranglisten-Erste gewann am Freitag in Melbourne klar mit 6:4, 6:0, 6:2 gegen den Amerikaner Andy Roddick. Federer trifft am Sonntag entweder auf den Hamburger Thomas Haas oder Fernando Gonzalez aus Chile.

DPA/kbe

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