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Im Meer vor Sydney: Britischer Surfer schlägt angreifenden Hai in die Flucht

Viel Zeit zum Überlegen blieb ihm wohl nicht: In Australien hat ein Surfer einem Hai, der ihn attackierte, einen Faustschlag verpasst. Das Manöver hatte Erfolg. Abgeschaut hatte es sich der Brite bei einem Surf-Profi.

Haiangriff - Charlie Fry - Australien

Vor Sydney ließ sich ein Hai durch einen gezielt Faustschlag verjagen (Symbolbild)

Die Ruhe muss man erstmal mal haben: Ein britischer Surfer will einen Hai nicht nur sprichwörtlich in die Flucht geschlagen haben, der ihn im Meer vor attackiert hatte. Eigenen Angaben zufolge versetzte der Arzt Charlie Fry dem Tier am Avoca Beach im Norden von Sydney einen ordentlichen Hieb auf die Schnauze und bewirkte so, dass es von ihm abließ. Der etwa zwei Meter lange Hai habe ihn in die rechte Schulter und den rechten Arm gebissen. Schließlich habe er ihm aber einen Faustschlag verpasst, und der Hai sei wieder weggeschwommen. Fry kam bei dem Vorfall am Montag mit einigen leichteren Bissverletzungen davon.

Angriff erinnert an Attacke auf Surf-Profi Mick Fanning

Der Brite berichtete im Fernsehsender Channel Nine, dass er bei dem Angriff sofort an den australischen Weltklasse-Surfer Mick Fanning gedacht habe, der vor zwei Jahren bei einem Wettkampf eine Hai-Attacke überlebt hatte. "Ich habe mir gesagt: Mach's wie Mick. Hau ihn einfach auf die Nase", sagte Fry. Dann richtete er sich persönlich an den Surf-Profi. "Wenn Du das hören oder sehen solltest, Mick: Ich schulde Dir ein Bier. Danke sehr." Der Brite arbeitet seit zwei Monaten als Arzt in der Notaufnahme einer australischen Klinik.


mod/DPA

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