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Schwergewichtsboxen: Kampf endet unentschieden: Wilder verteidigt Titel gegen Fury

Es sollte sein zweiter WM-Titel werden nach dem Sieg gegen Wladimir Klitschko vor drei Jahren. Doch Schwergewicht Tyson Fury musste im Kampf gegen Deontay Wilder zweimal angezählt werden. Am Ende stand es Unentschieden und Wilder bleibt weiter Champion.

Boxen: Tyson Fury gegen Deontay Wilder stehen im Ring und boxen

Deontay Wilder (l.) teilte gegen Tyson Fury ordentlich aus, der Brite musste zweimal angezählt werden

DPA

Er war der Mann, der vor drei Jahren Wladimir Klitschko bezwang und ihm dadurch alle Titel entriss. Danach wurde Tyson Fury wegen Drogenmissbrauchs und Dopings für zwei Jahre gesperrt. Er stürzte er in schwere Depressionen, hatte Suizidgedanken, wie er dem stern in einem Interview verriet. Zu einem Rückkampf kam es  nicht. Fury gab seine WM-Gürtel wieder ab.

Am Samstag in Los Angeles wollte er einen neuen Anlauf auf den WM-Titel nehmen. Doch der Brite schaffte es gegen Deontay Wilder nicht über ein Unentschieden hinaus. Wilder bleibt damit auch im 41. Profikampf unbesiegt und behält den Gürtel des World Boxing Council (WBC). 

In einem weitgehend unspektakulären Kampf (115:111, 112:114, 113:113) teilte Wilder die härteren Schläge aus und hatte seinen 2,06 Meter großen und 116,3 Kilogramm schweren Rivalen zweimal am Boden. Sowohl in der neunten als auch in der zwölften Runde musste Fury angezählt werden.

Fury bleibt weiter unbesiegt

Wilder hingegen musste erst zum zweiten Mal über alle Runden gehen, 39 Kämpfe zuvor hatte er vorzeitig gewonnen. Ex-Weltmeister Fury bleibt in 28 Profikämpfen ebenfalls unbesiegt.     

Die Rangliste im Schwergewicht führt der britische Weltmeister Anthony Joshua an (WBO, IBF, WBA-Super). Wilder und Fury haben ihm schon mehrfach gedroht, ihm vom Thron zu stoßen. 

jek / DPA

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