Boxen Arslan verliert Titel in blutigem Kampf


Der Profiboxer Firat Arslan ist nur ein knappes Jahr Weltmeister gewesen: Bei der Titelverteidigung unterlag er Guillermo Jones aus Panama. Der Ringrichter brach den Kampf vorzeitig ab. Eine Wunde an Arslans Lippe sorgte für blutige Szenen.

Profi-Boxer Firat Arslan hat den WM-Titel im Cruisergewicht nach Version der WBA verloren. Der Deutsch-Türke aus Süßen bei Stuttgart unterlag in Hamburg Guillermo Jones aus Panama durch technischen K.o. in der zehnten Runde.

Arslan fand von Beginn an in dem Kampf nicht zu seinem Rhythmus, kämpfe er eher defensiv. Sein Gegner Jones dagegen beeindruckte mit Nehmerqualitäten, überraschte zum Ende der Runden aber mit einem wahren Schlagfeuerwerk.

Der Ringrichter brach den Kampf in der zehnten von zwölf Runden ab. Eine Wunde an Arslans Lippen platzte immer wieder auf und ließ das Blut strömen. Wahrscheinlich hätte Arslan den Kampf zwar noch bis zum Ende bestreiten können, allerdings lag er auch nach Punkten weit hinten.

Arslan, der am Sonntag seinen 38. Geburtstag feiert, war damit nur knapp ein Jahr Weltmeister. Den Titel hatte er sich vom Amerikaner Virgil Hill geholt. Seine Bilanz als Profi weist nunmehr 29 Siege und fünf Niederlagen aus. Für den 36-jährigen Jones war es der erste Sieg im dritten WM-Kampf.

In einem weiteren WM-Duell eroberte der für den Hamburger Universum-Stall kämpfende Russe Denis Inkin den vakanten WBO-Titel im Supermittelgewicht. Inkin bezwang den Kolumbianer Fulgenzio Zuniga in zwölf Runden einstimmig nach Punkten (118:110, 117:111, 116:112).

Den WM-Ausscheid im Schwergewicht entschied der für den Hamburger Arena-Stall boxende Juan Carlos Gomez für sich. Der Kubaner besiegte den für den Universum-Ableger spotlight antretenden Wladimir Wirtschis (Ukraine) in zwölf Runde einstimmig nach Punkten (117:110, 115:111, 117:109).

DPA DPA

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