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Live in Talkshow: Box-Weltmeister soll Schlagkraft demonstrieren – und bricht TV-Maskottchen den Kiefer

Deontay Wilder ist nicht umsonst Box-Weltmeister. 39 seiner 40 Profi-Kämpfe gewann der 32-Jährige durch K.o.. Dass er extrem hart zuschlagen kann, weiß nun auch ein TV-Maskottchen.

39 K.o.-Siege in 40 Kämpfen: Dass Box-Weltmeister Deontay Wilder Schlagkraft besitzt, weiß jetzt auch ein TV-Maskottchen

39 K.o.-Siege in 40 Kämpfen: Dass Box-Weltmeister Deontay Wilder Schlagkraft besitzt, weiß jetzt auch ein TV-Maskottchen

Dass Profi-Boxer Deontay Wilder - zumal amtierender Weltmeister des Verbands WBC (World Boxing Council) - über eine ordentliche Schlagkraft verfügt, sollte eigentlich nicht nur ihm unterlegenen Gegnern bekannt sein. Nicht umsonst weist der 32-jährige Schwergewichtler 39 K.o.-Siege in 40 Kämpfen auf. Die Moderatoren der spanischsprachigen US-Talkshow "Nacion ESPN" jedoch wollten sich offensichtlich live von den Qualitäten Wilders überzeugen. Für einen Mitarbeiter der Sendung, die bereits Anfang Oktober ausgestrahlt wurde, endete das mit einem schmerzhaften Kieferbruch.

Wilder sollte in der Talkshow demnach eigentlich nur seinen für den 1. Dezember angesetzten WM-Kampf gegen den Briten Tyson Fury promoten. Das tat Wilder zunächst auch, naturgemäß mit den im Boxsport üblichen Provokationen in Richtung Herausforderer versehen. Dann jedoch wollte das Moderatorenduo auch Taten sehen. Und das "Opfer" war im Maskottchen, einem überdimensionalen Taco mit Schnauzbart und Sombrero, schnell gefunden.

Deontay Wilder macht keine Gefangenen

Womit die Verantwortlichen des TV-Senders aber sicher nicht gerechnet hatten: Statt dem von einem Schauspieler gemimten Taco nur ein paar locker geschlagene Jabs zu verpassen, langte Zwei-Meter-Hüne Wilder mit voller Wucht zu: Der Weltmeister holte aus und schlug dem Maskottchen seine gefürchtete Rechte voll vor den Latz. Ergebnis: Der Schauspieler ging sogleich zu Boden, zappelte aber immerhin noch mit seinen Füßen. Dennoch zählte ihn der zunächst sichtlich geschockte Moderator an und letztlich aus.

"Ich wurde ausgewählt, der Erste zu sein", schrieb Wilder später auf Instagram zu einem Video, das die Aktion zeigt.

Weltmeister entschuldigt sich bei Maskottchen

Was der Weltmeister da noch nicht wusste: Er hatte nicht nur das Kostüm demoliert, sondern dem daruntersteckenden Mann auch den Kiefer gebrochen. Wilder erfuhr gut eine Woche davon - und entschuldigte sich sogleich. "Ich möchte mich aufrichtig bei dem mutigen Mann entschuldigen. Ich habe größten Respekt vor ihm und seinem Mut", schrieb der 32-Jährige am Samstag. "Sollte er wirklich verletzt sein", führte Wilder aus, "wäre es mir eine Freude, ihn zu meinem Kampf am 1. Dezember einzuladen. Zugleich räumte er Gerüchte aus, wonach er nicht gewusst habe, dass unter dem Kostüm ein Mensch steckte. Medien, die das in ihren Überschriften behaupteten, hätten reines "click baiting" betrieben. "

Anfang Dezember trifft Wilder auf den angesprochenen Fury, der 2015 die da elfjährige Siegesserie von Wladimir Klitschko beendet und in besten Zeiten die WM-Titel in vier Boxverbänden inne hatte. Der Kampf gilt Experten als Art Vorspiel für das in der Szene heiß ersehnte Aufeinandertreffen mit der Nummer eins im Schwergewichtsboxen Anthony Joshua.

Quellen: Nacion ESPN/Instgram-Account Deontay Wilder

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