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Golf: Donald nach Sieg bei der BMW PGA Championship Nummer eins der Weltrangliste

Sechs Turniersiege in 15 Monaten, den Titel beim größten Event der European Tour verteidigt und wieder die Nummer eins der Welt – Luke Donald lieferte zum wiederholten Male eine beeindruckende Vorstellung ab. Marcel Siem und Martin Kaymer überzeugten ebenfalls, Siem schlug sogar ein Hole-in-One.

Luke Donald hat seinen Titel bei der BMW PGA Championship verteidigt und wieder die Spitzenposition in der Weltrangliste von Rory McIlroy übernommen. Der Engländer triumphierte in Wentworth in beeindruckender Manier und sicherte sich mit einer 68er Schlussrunde und einem Gesamtergebnis von 15 Schlägen unter Par souverän den Siegerscheck in Höhe von 750.000 Euro.

"Zum ersten Mal einen Titel zu verteidigen und dann auch noch die Nummer eins zu werden ist natürlich toll. Und dann auch noch bei diesem Turnier, es ist das größte Event auf der European Tour", freute sich Donald bei europeantour.com.

Der Engländer verwies seinen Landsmann Justin Rose und Paul Lawrie aus Schottland mit vier Schlägen Rückstand auf den geteilten zweiten Platz.

Siem und Kaymer stark

Marcel Siem durfte sich über einen tollen siebten Rang freuen. Besonderer Höhepunkt seiner 69 am Schlusstag war ein Ass. Auf der zweiten Spielbahn versenkte der den Ball aus 141 Metern mit einem Eisen acht direkt im Loch. Auf den zweiten neun Löchern lief es dann nicht mehr ganz so rund.

"Leider reichte dann ein Schlag auf den hinteren Neun aus, dass ich mich nicht mehr durchzuziehen getraut habe. Meine letzten Schläge waren dann alle rechts, weil ich Schiss hatte, die Sicherheit einfach wieder gefehlt hat, obwohl ich so lange daran gearbeitet habe. Das ist jetzt eine Kopfsache", erklärte Siem laut golf.de.

Drei Bogeys und zwei Birdies musste er auf den zweiten Neun notieren, was ihm letztlich aber immer noch ein Topergebnis und rund 116.000 Euro Preisgeld bescherte.

Auch Martin Kaymer fuhr mit einem positiven Gefühl nach Hause. Er beendete am Schlusstag mit 69 Schlägen das Turnier und schob sich noch auf den geteilten 15. Rang nach vorne. Mehr noch als die Platzierung wird ihn gefreut haben, dass er auf der Schlussrunde endlich einmal richtig gut geputtet hat. Dennoch erklärte er im Anschluss, dass er weiterhin vor allem an seinem kurzen Spiel arbeiten wird.

Donalds Putter läuft wieder heiß 

Das hat Luke Donald nicht nötig, denn der Engländer ist eine wahre Putt-Maschine. Er spielte im letzten Flight an der Seite von Justin Rose und dieser hatte nach vier Löchern aufschließen können, als Donald sich mit einem Bogey den einzigen Fehler des Tages leistete.

Danach trumpfte die neue Nummer eins der Welt aber groß auf und lochte Birdies an der sechs und sieben. "Lukes Putter hat den Unterschied gemacht. Gerade Mitte der Runde hat er alle Putts versenkt und am Ende einfach keine Schläge mehr liegenlassen", erkannte Rose bei europeantour.com an.

Entsprechend glücklich war auch Luke Donald nach seinem Erfolg. "Das ist eine große Genugtuung. Es zeigt, dass ich die Dinge richtig anpacke, die harte Arbeit zahlt sich aus und ich habe ein tolles Team um mich herum. Diese Siege sind der Schlüssel, um das nötige Selbstvertrauen für die Majors zu bekommen. Es ist mein großes Ziel, eines zu gewinnen", so Donald auf der Homepage der European Tour.

sportal.de / sportal

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