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Golf Justin Rose führt bei der BMW Championship


Bei der BMW Championship entscheidet sich, welche 30 Golfer in der kommenden Woche beim großen Finale des FedEx-Cups um die Siegprämie von zehn Millionen Dollar spielen dürfen. Justin Rose legte dann auch zum richtigen Zeitpunkt eine Traumrunde hin, der Engländer führt mit einer 63.

In der kommenden Woche steigt The Tour Championship, das Finale des lukrativen FedEx-Cups. Dabei geht es für den Gesamtsieger um 10 Millionen Dollar Siegprämie. Dementsprechend motiviert gingen die Topgolfer in die BMW Championship, denn in Illinois entscheidet sich, welche 30 Spieler am Finale teilnehmen dürfen.

Justin Rose ging als Nummer 34 in das Turnier und wusste, dass er für die Qualifikation ein gutes Ergebnis benötigt. Der Engländer legte dann auch eine fulminante erste Runde hin, mit einer 63 setzte Rose sich an die Spitze, damit liegt er zwei Schläge vor Webb Simpson – dem Führenden des FedEx-Rankings – und dessen amerikanischen Landsmann Mark Wilson.

Rekord von Woods wackelt

Damit verpasste Rose nur um einen Schlag den Platzrekord von Tiger Woods. "So ein Ergebnis habe ich heute nicht erwartet", erzählte Rose nach seiner Traumrunde im Clubhaus laut pgatour.com. "Ich habe nicht geahnt, wie toll ich spielen würde. Es war mit großem Abstand die beste Runde des Jahres und sicherlich in den Top 5 der besten Runden, die ich je absolviert habe. Das war heute wirklich gut da draußen."

Insgesamt spielte Rose unglaublich neun Birdies, dem stand an Loch 13 nur ein Bogey gegenüber. Allzu sicher will sich Rose aber noch nicht sein, auch wenn er im virtuellen Ranking einen Sprung auf Platz drei machte: "Ich weiß nicht, was ich tun muss. Ich weiß nur, dass ich im Moment noch nicht nach Atlanta gehe. Aber ich kann in dieser Woche alles gewinnen."

Wer schafft es noch in die Top 30?

Ähnlich gut lief es für Simpson, der schon vor zwei Wochen das Deutsche Bank Championship gewinnen konnte und seine gute Form über die Pause retten konnte. Trotz seiner sechs Birdies war er aber nicht ganz zufrieden: "Ich habe heute sechs unter gespielt, aber ich muss trotzdem in einigen Bereichen noch was tun."

Dieses Stichwort trifft auch auf einige andere Golfer zu, denn mit Zach Johnson, Charl Schwartzel, Rickie Fowler und Geoff Ogilvy drohen einige Stars der Szene das Finale zu verpassen. Weitaus weniger Sorgen muss sich Dustin Johnson machen. Der Ranglistenzweite spielte eine 76 und blieb damit fünf Schläge über Platzstandard, sein Eagle auf auf der 15 konnte ihn dann auch nicht mehr retten. Trotzdem wird Johnson in Atlanta am Start sein.

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