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Golf: Mickelson hält Führung bei Northern Trust Open

Obwohl Phil Mickelson am zweiten Tag der Northern Trust Open nicht seinen allerbesten Tag hatte, verteidigte er die Führung. Zum einen, weil ihm zwei bemerkenswerte Schläge gelangen, zum anderen, weil sich eine Biene als Fan outete und einen Konkurrenten stoppte.

Hätte Phil Mickelson im Riviera CC nicht ein Eagle an Loch acht gespielt und dann an der 16 noch einen Birdie-Chip versenkt, seine Führung in Pacific Palisades wäre wohl dahin gewesen.

"Ich habe wahrscheinlich nicht das beste Golf heute gespielt“, fasste Mickelson laut pgatour.com seine 70er-Runde zusammen. "Aber ich habe die Runde noch retten können und vom Fairway eingelocht.“ Bei außerdem zwei Birdies fielen die drei Bogeys, die ihm auf dem Kurs unterlaufen waren, dann auch nicht mehr allzu gravierend ins Gewicht.

Mit einem Schlag Vorsprung geht Mickelson (-6) in den dritten Tag, auf Platz zwei schob sich derweil Pet Perez (-5). Dem war mit einer 65 zwar die bisher beste Turnierrunde gelungen, zufrieden war der US-Amerikaner aber trotzdem nicht.

"Ich habe nicht besonders gut abgeschlagen, aber das Scrambling war gut. Ich konnte mich dadurch in gute Positionen bringen, um dann doch noch Par oder Birdie zu spielen“, meinte Perez laut latimes.com.

Kuchar von Bienenstich gestoppt

Auf dem geteilten dritten Platz folgt eine Gruppe von fünf schlaggleichen Verfolgern (alle -4). Von denen hätte sich vor allem Matt Kuchar durchaus noch weiter nach vorne schieben können. Der Amerikaner war mit zwei Birdies auch hoffnungsvoll in die Runde gestartet, ehe er auf dem sechsten Grün von einer Biene attackiert worden war.

"Ich bin seit beinahe 20 Jahren nicht gestochen worden“, erklärte Kuchar hinterher laut latimes.com. "Irgendwann hatte ich daher auch aufgehört, mich vor den Viechern zu fürchten.“ Doch das war nicht unbedingt clever, denn die Biene erwies sich als angriffslustiges Exemplar und stach zu.

"Das tat ganz schön weh“, meinte Kuchar, der aufgrund des Stichs an Loch sechs seinen Birdieputt versiebte, immerhin das Par rettete, aber nur unter Schmerzen weitermachen konnte. Lediglich ein weiteres Birdie gelang ihm, den angepeilten Angriff auf die Spitze musste er so abblasen. "Spaß machte das nicht mehr", resümierte er laut pgatour.com.

Ogilvie mit Hole in One

Für den Schlag des Tages sorgte derweil Joe Ogilvie. An Loch 16 versenkte er seinen Abschlag mit einem Eisen sieben direkt und durfte sich über das dritte Hole In One seiner Karriere freuen. Im Turnier brachte ihn das allerdings nicht weiter nach vorne. Nach zwei Even Par-Runde liegt der Amerikaner auf dem geteilten 28. Rang.

Malte Asmus 

sportal.de / sportal
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