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Golf Rafael Cabrera-Bello führt beim Portugal Masters


Rafael Cabrera-Bello hat sich beim Portugal Masters die Führung erspielt und mit einer starken 64er Runde Platz eins erobert. Der Spanier, der in dieser Saison noch kein Turnier gewinnen konnte, muss bis zu einem möglichen Sieg allerdings noch 18 schwere Löcher überstehen und hat ein großes Verfolgerfeld im Nacken.

Rafael Cabrera-Bello hat sich beim Portugal Masters dank einer 64er Runde auf Platz eins geschoben. Damit übernahm der Spanier die Führung und hat einen Schlag Vorsprung vor einem Verfolgerduo. Der Schwede Christian Nilsson und der Chilene Felipe Aguilar haben sich mit 199 Schlägen ebenfalls eine gute Ausgangsposition für die letzte Runde erspielt.

Cabrera-Bello, der auf seinen ersten beiden Runden nur ein Bogey zu verzeichnen hatte, spielte erneut groß auf. Auf den ersten fünf Löchern gelangen ihm zwei Bogeys und ein Eagle, während er an der Sieben ein Bogey auf seiner Scorekarte notierte. Auf der back-nine hatte sich der Spanier aber von dem minimalen Rückstand erholt.

An Loch zwölf durfte er sich das zweite Eagle des Tages notieren und beendete seine Runde mit drei Birdies auf den letzten fünf Löchern. Auf dem Oceanico Victoria Golf Kurs (Par 72) blieb er damit nach drei Runden bei -18. In dieser Saison ist Cabrera-Bello bisher noch ohne Sieg auf der European Tour, sein bestes Ergebnis erzielte er beim Commercialbank Qatar Masters, als er sich auf Platz drei spielte.

"Es fühlt sich sehr gut an", erklärte der 27-Jährige auf europeantour.com. "In den letzten Tagen habe ich wirklich gut gespielt. Heute wollte ich genau dasselbe machen. Die zwei Eagles haben mich natürlich gepusht und ich habe insgesamt sehr solide gespielt."

Ein großes Verfolgerfeld

Doch bis zum Sieg ist es noch ein weiter Weg und Nilsson, der eine bogeyfreie 66 spielte, sitzt ihm im Nacken. Der Schwede agierte sehr solide und kam auf sechs Birdies. Und auch Aguilar durfte sich sechs Birdies notieren, verpasste die geteilte Führung aber durch ein Bogey an Loch 17. Hinter dem Duo lauern zudem noch Peter Hanson und Thomas Björn, die bei 200 Schlägen auch noch auf den Siegerscheck lauern.

Die beste Runde des Tages gelang allerdings Hennie Otto. Der Südafrikaner kam mit einer 63 ins Clubhaus und verbesserte sich um 56 Plätze. Nach sieben Birdies und einem Eagle liegt er bei -9 und hat auch nur drei Schläge Rückstand auf den führenden Cabrera-Bello.

Kaymer ohne Siegchance

Martin Kaymer und Marcel Siem haben ihre Titelchancen indes verspielt. Einen Tag nach dem Vorstoß auf Rang zwölf fiel der Weltranglistensechste Kaymer durch 205 Schläge (67+68+70) auf den mit sieben Konkurrenten geteilten 18. Rang zurück. Siem (208-71+68+69) verbesserte sich auf Platz 47, aber mit dem Kampf um den Siegerscheck von 416.660 Euro hat der 31-Jährige noch weniger zu tun als Kaymer.

Der 26-jährige Kaymer fand nach dem Fehlstart mit einem Bogey an der Eins nicht den richtigen Schwung und verpatzte seinen schwächste Turnierrunde mit insgesamt vier Bogeys. Vor allem die Fehler am letzten Loch mit fünf statt vier Schlägen zur 70er Runde taten besonders weh. Vor vier Jahren hatte er noch den immer noch geltenden Platzrekord auf 61 Schläge für 18 Löcher gedrückt.

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